Baut AMD das Innenleben der PlayStation 4?

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Schon länger bekannt ist, dass AMD die Grafikeinheit für den geplanten Nachfolger der PlayStation 3 liefern soll. Laut den gut vernetzten Branchenkennern von Kotaku hat sich Sony nun auch für einen Austausch des Cell-Prozessors entschieden. Damit könnte AMD mit einer Kombination aus Grafik und CPU auf einem Chip punkten.

Über das nötige technische Know-how dürften die US-Amerikaner verfügen. Entsprechende Hardware für PCs und Mobilrechner liefert AMD unter dem Namen „Fusion“ schon seit 2011. Ob und wenn ja welche Accelerated Processing Unit (APU) für den noch immer nicht offiziell angekündigten Nachfahren der PlayStation 3 in Frage kommt, ist derzeit noch offen. Angesichts der nicht gerade offensiven PR von Sony wird sich dies kurzfristig wohl auch nicht ändern.

Der Schritt zu Fusion würde einen Schlussstrich unter das schwierige Kapitel Cell bei Sony ziehen. Der Prozessor wurde zusammen mit IBM und Toshiba entwickelt und unterscheidet sich deutlich von geläufigen Chipdesigns. Entsprechend schwer war es für Entwickler zu Beginn, die Vorteile der Architektur in ihren Spielen zu nutzen. Oft wurde daher als Basis die einfacher zu programmierende Konkurrenz von Microsofts Xbox 360 genommen. Bei der Portierung solcher Titel konnte die aktuelle PlayStation ihre technischen Vorteile selten ausspielen.

Ein weitere Vorteil wäre die direkte Verfügbarkeit. Schon jetzt arbeiten Entwickler mit der Plattform von AMD. Zudem haben sich bereits wichtige Größen der Branche wie Grafik-Guru John Carmack (id Software) für das APU-Konzept ausgesprochen. Im Rennen gegen den Nachfolger zur Xbox 360 würde Sony außerdem Zeit gutmachen.

[via: Kotaku.com]

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