Das US Militär will Soldaten zu besonderen Fähigkeiten verhelfen

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Man kann es Intuition nennen oder auch Bauchgefühl. So oder so möchte das U.S. Office of Naval Research seinen Soldaten vermitteln, wie sie ihre inneren Sinne nutzen können, um die Chancen lebend und unversehrt aus einer Schlacht herauszukommen, zu erhöhen.

Das ONR erforscht momentan die Möglichkeiten die Fähigkeiten eines Soldaten zu verbessern, um einzigartige Muster zu erkennen und daraufhin zu handeln, ohne diese Muster bewusst oder gewollt zu analysieren.“ Im Wesentlichen sollen sie in der Lage sein die Reflexe und Instinkte von kampferprobten Veteranen den neuen Soldaten zu vermitteln.

Um dies zu erreichen, möchte das ONR die Soldaten dazu trainieren, den vielen Informationen und Hinweisen, denen das menschliche Gehirn konstant ausgesetzt ist, zu vertrauen und besser zu verarbeiten. Dieser Prozess wird als implizites Lernen bezeichnet und ist im Wesentlichen das gleiche wie Fahrradfahren. Es ist ein allmählicher Aufbau an Erfahrungen, die eine neue Fähigkeit gewährleisten.

Dieses Lernen würde schließlich in realistischen Kampfsimulationen bei der Ausbildung eingesetzt werden. Jedenfalls muss das ONR noch an der Erforschung der Mechanismen beim impliziten Lernen arbeiten und herausfinden, wie man es am besten einsetzt. [Andrew Tarantola/Helene Gunin]

[via LiveScience]

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  1. Ähm…was schreibt ihr denn da für ein Zeug? Ich glaube, da hat einer von euch kürzlich den Film „Männer, die auf Ziegen starren“ geschaut und sich gedacht „hach, da mach ich mal nen Artikel draus“! :-)

    Liebe Leute, wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wo das Foto her kommt, dann schaut euch das an: www. youtube. com/watch?v=rE_YN391WxQ

    Viel Vergnügen ;-)

  2. Leider, lieber Achmed Khammas, hast Du unrecht.
    Seit dem 1. (!!!) Weltkrieg ist in jedem Krieg die Zahl der zivilen Todesopfer höher gewesen als die der Militärpersonen.
    Und wenn man versucht, Schätzungen über beschädigte Überlebende zu berechnen, wird es noch ungünstiger – die Tatsache, dass etwa das US-Militär die Zahlen ihrer Veteranen mit posttraumatischen Belastungsstörungen mit jedem Statistiktrick schönt und vielen die nötige Behandlung verweigert, macht es für die Zivilopfer nicht leichter, mit sowas zurechtzukommen.
    Es ist Realsatire, wenn die Friedensbewegung sgt: „Wer einen Krieg überleben will, geht am besten zum Militär!“

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