Verlorene Smartphones werden von fast jedem Finder durchstöbert

Smartphone im Gras (Quelle: Patrick Griesshammer - Fotolia.com)

50 präparierte Smartphones hatten die Sicherheitsexperten von Symantec in fünf Städten in den USA und Kanada absichtlich verloren, um zu verfolgen, was mit den Geräten passiert. Nur die Hälfte der Finder machte den Versuch, das Smartphone zurückzugeben - nicht jedoch, ohne sich vorher in Daten und Apps gründlich umgeschaut zu haben.

Laut Symantec wurde auf 96 Prozent der Smartphones zugegriffen, bei 50 platzierten Geräten blieben also nur zwei unangetastet. Allerdings machten die Sicherheitsexperten es den Findern auch leicht und verzichteten auf Schutzmechanismen.

Wer nun allerdings glaubt, die Smartphone-Finder hätten die Geräte nur durchstöbert, um den Besitzer ausfindig zu machen, irrt. Denn acht von zehn Findern nahmen sich auch Dateien vor, die “HR Salaries” oder “HR Cases” hießen und offensichtlich vertrauliche Firmendaten enthielten. Jeder zweite Finder versuchte zudem eine “Remote Admin” genannte App zu starten. Social-Media-Daten und Mails nahmen sich dagegen nur sechs von zehn Findern vor.

(Quelle Bild: Patrick Griesshammer – Fotolia.com)

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