Auch weiterhin kein Push-Mail für Apple

Apple-Lizenzen

Der aufgrund einer richterlichen Verfügung seit Ende Februar in Deutschland eingestellte Push-Service für Apple-eigene E-Mail-Dienste darf auch weiterhin nicht aktiviert werden. Ein Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung seitens Apple wurde nun vom Oberlandesgericht Karlsruhe abgelehnt.

Laut dem Oberlandesgericht sei es nicht eindeutig, dass Apple mit der Berufung auch tatsächlich Erfolg haben und so das Mannheimer Urteil aussetzen würde. Die Entscheidung war bereits am vergangenen Mittwoch gefallen, wurde aber erst später bekannt gegeben.

Bereits vor rund drei Wochen musste Apple seine Push-Funktion für den deutschen Raum aufgrund eines Urteils zugunsten Motorola Mobility deaktiveren. Betroffen sind jedoch nur die Dienste des Konzerns auf mobilen Geräten. Der Push-Service auf Desktop-Computern, Laptops und im Internet sowie Dienste anderer Anbieter wie Microsoft Exchange ActiveSync, sind von dem Stop nicht betroffen.

Wie lange der Service noch deaktivert bleiben muss, ist derzeit nicht bekannt. Apple will nun das strittige Patent für ungültig erklären lassen, da es bereits älter als zehn Jahre ist und sich noch auf die Kommunikation zwischen Pagern bezieht.

[via heise.de]

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  1. Komischerweise werden bei mir alle eMails noch reingepusht. Aber nur auf dem iPhone, nicht auf dem iPad…
    Könnte vielleicht daran liegen, dass ich damals meinen MM-Account im Rahmen des ASTO-Programms bekommen habe, aber dagegen spricht natürlich, dass es auf dem iPad eben nicht geht…

  2. @Max

    soll das ein Scherz sein?
    Apple hat sich die ganze Suppe selbst eingebrockt. Hätten sie nicht angefangen mit dem Patenttrolling, um Patente wo kein anderes Unternehmen je auf die Idee gekommen wäre Patenttrolling zu begehen, hätten Samsung und Motorala Apple NIE verklagt.

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