Test: Alienware X51- Die Wohnzimmerrevolution? Der PC in Konsolenform.

X51

Der neue Desktop-PC der Edelmarke von Dell will als Mediathek direkt ins Wohnzimmer und trifft dort auf kampfbereite Konsolen. Runde 1, Kampf! Anstatt den PC lediglich durch Benchmarktests zu schieben und euch mit Zahlen zu langweilen, haben wir Steam angeworfen und neun Spiele durch das System gejagt.

Ich bin kein ausgewiesener Hardwarefachmann. Natürlich weiß ich, was die CUDA-Technologie ist und wo der Unterschied zwischen Level-1- und Level-3-Cache liegt. Aber sobald es um spezielle Bau- und Arbeits-Verfahren von Prozessoren geht, da komme ich nicht mehr mit. Warum auch? Ich bin Spieleredakteur. Und das seit knapp 12 Jahren. Ich liebe Video- und Computerspiele. Egal wo. Konsole, PC, Smartphone, Browser – Hauptsache sie machen Spaß. Und Spaß machen Spiele dann, wenn sie gut spielbar sind. Dafür braucht man Hardware. Und so schließt sich der Kreis dann doch irgendwie.

Weshalb die Einleitung? Ganz einfach: Um zu verstehen, wie und worauf der Alienware X51, der neue Desktop-Gaming-PC von Dell, getestet wurde. Der X51 ist kein klassischer Gaming- aber auch kein klassischer Arbeitsrechner. Er soll vielmehr als Schnittstelle für Multimediainhalte gesehen werden und wird deshalb als Konsolenalternative verkauft. Mit Recht? Werfen wir einen Blick auf das Schmuckstück.

Du bist so schön.
Wie immer polarisiert das Design bei einem Alienware-Rechner. Viele lieben die aggressive Form, für manche ist es ein wenig zu überdreht. Der X51 besteht zum Großteil aus Kunststoff und setzt mit seinem Wechsel zwischen matter und glänzender Oberfläche Akzente. Eingeschaltet verwöhnt ein manuell einstellbares Farbenspiel die Sinne, typisch Alienware. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und überzeugt mit durchdachtem Design.

Der X51 ist in mehreren Ausstattungen verfügbar. Die günstigste Version kostet 799 Euro. Zu Testzwecken bekamen wir die Luxusvariante geschickt – Kostenpunkt 1099 Euro. Unser Testgerät läuft unter Windows 7 Home Premium Edition in der 64-Bit-Version und wird von einem Intel Core i7-2600 @ 3.40GHz angetrieben, für 4-Kern-Prozessorleistung ist also gesorgt. Ebenfalls wichtig, vor allem für Spieler, ist die Grafikkarte. Hier setzt Dell beim X51 auf die GeForce GTX 555 mit 1-GB-Speicher. Das reicht, um viele der rechenintensivsten Spiele bei mittleren Details in Full-HD spielen zu können, doch dazu später mehr. Angefeuert wird der Spaß mit 8-GB-RAM, wobei hier zwei 4-GB-Riegel mit je 1333 MHz verbaut sind. Dateien werden auf der 1-TB-Festplatte gespeichert, diese läuft mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Im Preis inbegriffen ist ein DVD-Brenner, der Blu-Ray-Player kostet 111 Euro Extra. So viele Zahlen. Nur noch wenige Spezifikationen mehr und wir kommen zu den Spielen. Versprochen.

Das Gehäuse selbst ist 343x318x95 Millimeter groß, wiegt 5,5 Kilo und ist damit ein wenig größer als eine Playstation 3. An der Front des X51 befinden sich zwei USB-2.0-Ports, sowie der Power-Knopf und das obligatorische Paar Lautsprecher-/Headset-Ausgang und Mikrofoneingang. Somit ist es in der Theorie also ohne Probleme möglich, USB-Peripherie zum Zocken sowie ein Headset für flotte Teamspeak-Kommunikation anzuschließen, ohne den Rechner einen Millimeter zu bewegen. Insgesamt gibt es folgende Anschlüsse am X51: 1x On-board HDMI 1.4 Ausgang, 1x RJ-45 Gigabit Ethernet, 4x USB 2.0, 2x USB 3.0, 1x Lautsprecher vorne links/rechts, 1x Lautsprecher mittig, 1x Lautsprecher hinten links/rechts, 1x Seitenlautsprecher links/rechts, 1x SPDIF-Digitalausgang (TOSLINK) und 1x SPDIF-Digitalausgang (Coax).

Teste mich!
Doch genug vom technischen Schnick-Schnack. Kommen wir zur Spieleperformance. Die Kernfragen sind ja bekanntlich: „Lohnt sich der Umstieg von meinem alten Desktop-PC zum X51?“ und „Kann das Ding wirklich eine Konsole im Wohnzimmer ersetzen oder macht das Ganze überhaupt gar keinen Sinn?“

Die erste Frage lässt sich am leichtesten Beantworten, wenn wir die Benchmarks von Futuremark benutzen, um die Leistung des X51 zu ermitteln. Für einen Direktvergleich zum bisher eingesetzten PC, anbei die Info, dass lediglich die kostenlosen Benchmark-Versionen von Futuremark genutzt und ohne Änderungen getestet wurde. Nachmachen erlaubt.

Ein sehr wichtiger Wert für Spieler ist das Ergebnis des 3D Mark 06. Das Benchmark-Programm testet das System unter anderem auf die Fähigkeiten bei HDR rendering, Wasserschatten, Nebeleffekte, cloud blending und beim Darstellen von über 5 Millionen sichtbarer Polygone. Hier erreicht der X51 satte 21947 Punkte, was für einen aktuellen Spiele-PC ein guter Wert ist. Alle weiteren Tests erreichten ebenfalls gute Durchschnittswerte. Sei es 3D Mark 11 mit P3443 Punkten oder der Browserbenchmark Peacekeeper mit 4451 Punkten unter Google Chrome.

Spielen. Das Grundbedürfnis.
Um die Spieletauglichkeit zu testen, liefen in diesem Fall keine reinen Benchmarks sondern Steam. Und dazu neun von mir ausgesuchte Spiele, die verschiedene Genres und verschiedene Engines vertraten, mitsamt derer unterschiedlicher Ansprüchen an das System. Als Grundvoraussetzung, eben weil es sich um einen zumeist direkt am TV angeschlossenen Wohnzimmer-Desktop-PC handelt, wurden die Spiele mit Full-HD-Auflösung (1920×1080) getestet. Welche Titel laufen mit den magischen, weil flüssigen, 60 Bildern pro Sekunde? Wo muss man Abstriche machen?

Unreal Tournament 3, eines der Unreal-Engine-3-Vorzeigespiele neben Gears of War 3, läuft selbst mit höchsten Einstellungen auf konstanten 60 Bildern pro Sekunde. Das sieht nicht nur gut aus, das spielt sich auch fantastisch.

Das grafisch aufwendige Rollenspiel The Witcher 2 benötigt mehr Kraft, als der X51 liefern kann. Der Titel vom polnischen Entwickler CD Projekt Red läuft selbst auf mittleren Details nur mit 45 Bildern pro Sekunde. In der höchsten Einstellung mit voll angeschaltetem Anti-Aliasing (Kantenglättung), kocht der Maschinenraum und unschöne 15 Bilder pro Sekunde wandern über den Bildschirm.

Crysis 2, angetrieben von der CryEngine 3, läuft auf hohem Detailgrad bei 1920×1080 mit rund 55 Bildern pro Sekunde. Ein deutliches Ruckeln merkt man, wenn die Grafikschraube festgezogen und der Detailgrad auf ‚sehr hoch‘ oder ‚ultra‘ gestellt wird. Im höchsten Bereich pfeift der X51 nach Luft und wirft ruckelnde 15 bis 25 Bilder auf den Bildschirm.

Alan Wake, ein Spiel mit enormen Licht-Schatten-Spielereien, bringt nur auf niedrigen Details 60 Bilder pro Sekunde, alle anderen Detailsstufen kommen mit 40 (Mittel) oder gar 20 (Hoch) Bildern pro Sekunde auf keinen wirklich grünen Ast.

In Sachen Detailgrad und Landschaften gibt es zwei Spiele, die immer als Benchmark genutzt werden – Skyrim und GTA 4. Bei GTA 4 gibt es auf hohen Einstellungen keine Probleme und lässige 60 Bilder pro Sekunde laufen über unseren Fernseher. Skyrim hingegen empfiehlt bereits zum Start, dass lediglich die mittlere Detailstufe für den X51 geeignet sei. An den erweiterten Grafikeinstellungen kann ein wenig geschraubt werden, im Großen und Ganzen stimmt die Einschätzung aber – sobald die Details höher gestellt werden, sind gerade bei Kämpfen Slowdowns spürbar.

DotA 2, Heroes of Newerth, Race Driver Grid und Portal 2 laufen mit vollen Details allesamt mit mindestens 60 Bildern pro Sekunde, was ein flüssiges Bild ermöglicht.

Die Lautstärke von 1.2 bis 2.5 Sone ist absolut akzeptabel, wenn man das Wohnzimmer als Standort betrachtet und die Audioausgabe dort zumeist über die integrierten Fernseherlautsprecher oder ein dickes Boxenset stattfindet. Unter Volllast, dem Rendern von Videos im Hintergrund und einem zeitgleich ausgeführtem Spiel, wird es in dem kleinen Kasten relativ heiß – Temperaturen von rund 75 Grad auf den Prozessorkernen waren keine Seltenheit, führten dann auch zu deutlichem Lautstärkeanstieg.

Sinn und Unsinn des Konzepts.
Kommen wir zu dem Punkt, der zumindest mich ein wenig stutzig macht, inwieweit bei Dell die Nutzung des Alienware X51 komplett durchgedacht wurde. Stellen wir uns an dieser Stelle vor, dass der X51 im Wohnzimmer steht. Dort soll er Videos streamen, ab und an für Spieleunterhaltung sorgen und als Musikbibliothek dienen. Das bedeutet, der X51 wird einmalig eingerichtet, befindet sich, damit keine lästigen Kabel durch die Wohnung fliegen, im W-LAN und steht in der Nähe des TV-Gerätes. Wieso zur Hölle gibt es im Lieferumfang dann eine kabelgebundene Maus- und Tastatur-Kombo, deren Kabel zu 75% sowieso zu kurz sind? Wieso ist das Zeug nicht kabellos und wird nur zum Aufladen an einen USB-Port geschlossen? Die 50 Euro Mehrkosten wären doch drin gewesen, allein des Komforts wegen.

Die Tastatur und die Maus kommen zudem, selbst wenn das Gaming-Argument aufgegriffen werden würde, total ersetzbar daher – weder ein gutes Gaming-Design noch Sonderknöpfe oder Beleuchtung zieren die Teile. So ist es gut gemeint aber schlecht ausgeführt. Ebenso die Tatsache, dass eine Fernbedienung oder ein mitgeliefertes Controller-Paar den Standpunkt „Gaming-PC-Konsolen-Alternative“ untermauert hätten, verzichtet Dell auch auf diese Peripherie. In meinen Augen unverständlich.

Unser Fazit zum X51 gibts auf Seite 2

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  1. Ich, Jahrelanger Pc Gamer, bin seit ca. 2 Jahren auf eine PS3 umgestiegen. Einer der Gründe war, das ich einfach lieber auf einem 40 Zöller spiele, als auf einem 22 Zöller. Meinen fetten Rechner ins Wohnzimmer zu stellen kommt nicht in Frage.
    Der X51 geht da sicher einen Schritt in die richtige Richtung. Ist scheinbar nicht größer wie eine Konsole. Allerdings finde ich es, genau wie ihr, total „dämlich“ eine kabelgebundene Tastatur + Maus mitzuliefern. Es wäre einfach viel praktischer, wenn eine kabellose Lösung dabei wäre, die man schön unter dem Wohnzimmertisch verstauen kann. Ein kabelloser Controller wäre ebenfalls wirklich cool.

    Wenn das also nicht der Preis von über 1000€ wäre(selbst 800€ ist noch ziemlich viel für eine „Konsole“), dann fände ich das Gerät wirklich sehr interessant. Viele Games laufen nicht auf den hohen Detailstufen…ich bin mir aber sicher, dass die meisten Games selbst auf Mittel noch wesentlich besser aussehen, als ihre ebenbürtigen Spiele auf der PS3 oder Xbox360.

    Ich denke aber das der jetizige Zeitpunkt ungünstig gewählt ist. Viele Rechnen 2013 mit der neuen Konsolengeneration…diese wird nur einen Bruchteil (vlt gut die Hälfte des x51) kosten und wahrscheinlich Grafikmäßig dem PC zu beginn überlegen sein. Davon abgesehen, weiß man dass wenn man 2013 einmal diese Investition tätigt, man wahrscheinlich für mind 6-7 Jahre keine neue Hardware kaufen muss um zu spielen. Der X51 wird spätestens in 3 Jahren Schwierigkeiten bekommen, aktuelle Titel überhaupt noch zum laufen zu bekommen. Mein 3 Jahre alter Gaming Rechner, schafft es bereits heute nur noch auf 25 fps bei BF3 … im SingelPlayer wohlgemerkt. Somit ist das Spiel nicht spielbar.

    Eien Frage zum Schluss bleibt aber noch… wie kommt ihr denn darauf das man 60FPS für flüssigen spielen benötigt…kann das Auge nicht ohne hin nur maximal 30FPS aufnehmen ?! Somit wäre der X51 nämlich sicher in der Lage, nahezu jedes aktuelle Spiel flüssig darzustellen.

    Gruß

  2. Das war doch mal ein sehr aufschlussreicher Test. Wen interessiert denn auch schon die Architektur. Ich frag mich ja auch nicht beim Auto, mit was für schrauben der Motor befestigt wurde.
    Ich hab das Gefühl, dass Dell hier etwas erschaffen wollte, was Apple tatsächlich kleiner und günstiger im Angebot hat – den Mac mini. Windows drafgehauen und dann kann auch ohne Einschrenkungen gezockt werden. Seltsames Preiskonstrukt von Dell.

    1. Der Mac Mini ist auch mit Win spieleuntauglich. Lediglich 2,3 GHZ Takt und eine MidrangeNotebookgrafikkarte verhageln so gut wie alles. Der Alienware liegt Leistungstechnisch jenseits eines MacBookPro und selbst das ist zum spielen von aktuellen Games in FullHD unbrauchbar –>Grafikkarte. CoreI7 Prozessoren helfen gar nichts wenn sie nicht min. 3GHZ haben. Da ist die Knete schlichtweg anders besser investiert.
      Der Dell ist OK allerdings ist er nicht billiger als hochwertige Gamerechner, welche man von Onlinediensten wie Alternate zusammenstellen läßt. Die Grafikkarte im Dell ist für einen FullHD Fernseher def. untermotorisiert. Dafür bedarf es schon 2 Leistungsklassen mehr. Und der Knackpunkt bei dieser Art von Spielerechner ist die Lautstärke. Auch die hochwertigste GF580 macht auf Volllast ordentlich Radau.
      Was die Maus und Tastatur betrifft kann ich Dell verstehen. Ein hochqualitatives kabelloses Maus/Tastaturset für Gamer kostet zusammen schnell 100€. Und die spart man sich. Sonst hätte man gleich für die schwächste Variante 900€ verlangen müssen was sicherlich nicht verkaufsfördernd gewirkt hätte.

  3. Ein sehr guter Test. Endlich wird mal aus sicht eines Zockers und nicht aus der eines Vollprofis getestet.
    Zum PC:
    Es steckt zwar zwar gute Technik drin, aber 800-1000€ is mir dafür einfach zu Teuer, da Bau ich mir lieber selbst einen zusammen. Auch Schockiert es mich, das er probleme bei The Witcher 2 oder Skyrim hat. Ich hab nen alten Rechner mit Intel Core 2 Quad Prozessor (mit 2,67GHz), 4GB Ram und ner Geforce GT240 und kann beide Problemlos auf Hoch/Ultra spielen.
    Bei der Tastatur und Maus haben sie echt gefailt. Wahrscheinlich dachte man sich (wenn da überhaupt jemand nachgedacht hat) bei Alienware, das die ganzen Zocker eh nur 1-2m vom TV entfernt sitzen und es deswegen reicht :D

  4. Toller Bericht, solche Berichte würde ich mit gerne bei allen Hard- und Softwareartikeln wünschen.

    Zum X51: die Idee dahinter war also eigentlich, eine Konsole durch einen PC zu ersetzen. Bei diesem Preis jedoch wird jeder lieber zur Ps3 oder Xbox greifen da diese billiger sind und den zweck des „Filme streamen, Musik hören, ab und zu was zocken etc.“ schon erfüllen.

    Wie bereits schon erwähnt wurde soll ja auch bald die neue Konsolengeneration kommen, damit hat anscheinend DELL nicht gerechnet oder nicht daran gedacht, denn wer kauft einen über 1000€ teuren PC fürs Wohnzimmer, wenn er auch für viel weniger eine neue Konsole kaufen könnte die dann auch noch für mehrere Jahre völlig ausreicht (z.B. von der Hardware her)

    Im Großen und Ganzen eine nette Idee, jedoch kommt diese viel zu spät da auch die Spiele immer größere Abforderungen haben, die der X51 leider nicht wirklich erfüllt.

    Dies ist nur meine eigene Meinung zum X51.

  5. Sehr guter und Informativer Beitrag!
    Danke dafür!
    Ich habe gehört es soll Probleme mit dem Cd-Laufwerk geben (in vertikaler oder horizontaler Stellung), ist dir etwas aufgefallen?

  6. Guter Bericht. Stellt die Schwächen und Stärken des Geräts wirklich gut heraus.
    Die Idee eine Konsole durch einen PC zu ersetzen ist aber mMn nicht wirklich sinnvoll. Die PS3 und auch die XBoX haben es ja erfolgreich gerschafft den PC durch eine Konsole zu ersetzen, und auf diesem Weg macht es ja auch Sinn. Wer nur mal eine Runde zocken will und keine Lust auf installation usw. hat kauft sich eine Konsole. Wer einen PC wirklich nutzt, hat eh einen Rechner zu Hause stehen, also warum soll ich mir einen PC kaufen der primär zum Spielen etc. da ist, der aber wesentlich teurer als die momentane Konsolengeneration ist, die zumindest im Punkt Spielen oder Multimedia nahezu keine Nachteile gegenüber dem X51 hat.

  7. Eigentlich eine gute Idee, den PC auf die Art zum Spielen zu nutzen. Aber preislich völlig inakzeptabel, wenn das Teil nicht mal alle Spiele auf vollen Details auf den Fernseher bringt…da ist man mit einer Konsole wohl weiterhin besser bedient. Ganz davon abgesehen, dass viele Spiele früher für Konsole kommen als für den PC….

  8. Ich habe immer schon gerne sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole gespielt. Eine Playstation3 habe ich mir erst beim erscheinen der Slim zugelegt und habe deshalb vorher wohl oder übel fast alles auf dem PC gespielt. Seitdem ich allerdings die Ps3 habe inkl FullHD Fernseher und 5.1 System spiele ich lieber auf der Konsole da natürlich ein schöneres Erlebnis ist als auf einem kleinen PC-Monitor und 2 Lautsprechern zu spielen. Außerdem kann man auf der Couch und mit einem Controller in der Hand viel besser entspannen als wenn man mit Maus und Tastatur am Schreibtisch sitzt. Natürlich spiele ich auch immer noch am PC, allerdings werden Multiplattformtitel von mir fast ausschließlich für Konsole angeschafft. Da stellt sich bei mir auch die Frage nach der Praxistauglichkeit eines sogenannten „Multimedia-PCs“ . Dass man sich Filme anschauen kann, im Internet surfen, streamen etc. ist ja echt gut, dazu brauche ich allerdings keinen Alienware PC für über 800€ bei denen dann noch nichtmal eine kabellose Tastatur u. Maus enthalten ist.
    Die größte Frage die sich bei mir stellt ist: Will ich wirklich Spiele wie DotA oder andere die es nicht für die Konsole gibt im Wohnzimmer auf meinem Fernseher mit Maus und Tastatur spielen? Wenn es mit Controller spielbar ist sehe ich kein problem aber Maus und Tastatur sind nunmal dafür ausgelegt dass man sie an einem Schreibtisch bedient und nicht über den Schreibtisch gekauert.
    Deshalb denke ich dass es klüger gewesen wäre sich eher auf den Multimediaaspekt zu konzentrieren und eine günstigere Variante mit Blu-Ray Laufwerk, kabellosen Eingabegeräten und abgespeckter Hardware auf den Markt zu bringen, auch wenn Alienware natürlich Spiele in den Mittelpunkt stellt.

  9. Ich bin vor einiger Zeit von dem Pc als mein Haupt-Gamingpportal auf die 360 umgestiegen. Den Plan von Alienware Pc und Konsole zu verbinden fand ich spontan extrem super, was sich aber leider durch diesen und andere Berichte gelegt hat. Nicht in Hinsicht der Grundidee, sondern hinsichtlich der Umsetzung. Wenn ich mich nun doch dazu durchringe den X51 zu kaufen so würde meine Wahl auf die portable Verion fallen, da mich das generell anspricht. Aber sicherlich wird demnächst eine verbesserte Version angekündigt, aber das hoffentlich nicht von den Asiaten.

  10. ich persönlich find den X51 unnütz und teuer! Ich persönlich bin – da bei mir der PC eh seit 10 Jahren,raumbedingt, im Wohnzimmer steht – sehr zufrieden damit, das ich mein PC einfach per HDMI (Grafikkarte) an die Soundanlage anschliessen kann, mir mein PS3-Controller per Motioninjoy wireless aktiviere und ich damit auch ein perfektes Konsolenfeeling emulieren kann – mit besserer Grafik und der Möglichkeit zum cheaten;) Viele Spiele unterstützen eh den XBOX 360 bzw nur den Controller und falls das Spiel keinen Controller unterstützt, kann man die Tastuaturbelegungen auch auf den Controller legen – vielleicht habe ich den ein oder anderen auch eine kostengünstigere Lösung vorgeschlagen:)

  11. Sehr informativer Text. Für mich würde der x51 absolut ausreichen und ein absoluter gewinn zu meinem alten pc sein.
    Allerdings denke ich das er sich wohl nicht durchsetzen wird wenn er schon jetztvon der spielperformance ein wenig „veraltet ist“. Ob das für die meisten Käufer ausschlaggebend ist bleibt abzuwarten

  12. als Ergänzung zum vorherigen Kommentar:
    habe natürlich bis letztes Jahr auch lieber mit der PS3 am grossen Fernseher gespielt – bis ich auf die Idee gekommen bin, mal meine Grafikkarte per DVI, jetzt HDMI, am Fernseher anzuschliessen mit der Möglichkeit den PS3 auch am PC zu nutzen.

  13. das man eine „Konsolenkonkurenz“ ohne einen Wirelesscontroller, geschweige denn Tastatur/Maus-Set ausliefert finde ich ziemlich schwach – andererseits sollte aber auch keine Problem sein sich das nachzukaufen

  14. Also ich hatte auch diesen interessannten Rechner gesehen, aber sehr bald über den krassen Preis gestöhnt. Also habe ich mir selbst einen wohnzimmertauglichen Cuberechner zusammengestellt mit 6 Kern AMD CPU, Radeon HD 6950 2gb Grafikkarte von ASUS und 8GB Ram und 5.1 Surround Soundkarte, die alle Spielesounds auf dem TOS-Linkkabel ausgibt( ich habe leider keinen HDMI fähigen Verstärker daher war diese nötig). Ergebnis: für rund 700 eur habe ich einen schicken kleinen Rechner mit schwarzem Klavierlackgehäuse und einer Betriebslautstärke, bei Vollast, die zwichen PS3 und XBOX 360 (fat) liegt,und kann alle oben genannten Games in FullHD und fast alle Settings auf Ultra gestellt mit 50-60 FPS spielen.
    Da der XBOX 360 Wireless Kontroller per PC-Dongle hervorragend in Windows und den ganzen Spielen integriert wurde, spielen sich alle nicht Shootergames genauso gut, wie an der originalen Xbox 360 nur eben deutlich schicker und vor allem viel flüssiger. Genial an so einem TV-Rechner ist einfach auch: der spielt einfach jedes Film oder Audioformat ohne probleme ab und hat noch massig Speicher onbaord. Dank HD-TVs und kleinen Gehäuseformen macht sowas inzw echt Sinn. ;)

  15. Ich persönlich find den Alienware X51 unnötig. Als PC ist er vom Preis-Leistungsverhältnis echt mies und wenn ich was für mein Wohnzimmer brauch kauf ich mir Apple TV + Ipad zum gleichen Preis. Der X51 ist mMn ein schön anzusehender PC für Leute mit (zu)viel Geld die mehr auf die Marke/Verpackung als auf die Leistung schauen. So ein Gimmick wie dieses automatische Starten lässt sich bestimmt (mit etwas Erfahrung) in 10 min einrichten.

    p.s. wieso denn 60 frames das menschliche auge erkennt ab ca. 20 frames eh keinen unterscheid mehr

    1. Falsch. Sobal ein Spiel unter 25Frames fällt ruckelt es merklich. Was in Deiner Rechnung der AppleTV+Ipad Vergleich soll ist höchst komisch. Die haben nun ja rein gar nichts mit dem Alienware gemein. Das fängt beim Spielen an und hört bei der Speicherkapazität auf.

      Aber der Königsweg ist der von Blade und diese Art von PC bekommt man halt nicht von der Stange. Weder von Apple noch von Dell.

  16. Wirklich guter Test, werde mir das Ding aber warsch. nicht kaufen, hab einen halbwegs guten laptop (wenn ich mir da meinen PC anguck xDD) und ne xbox 360, also wieso sollt ich mir ne PC-Konsole holen O.o

  17. Sehr ausschlussreicher Test ^^

    aber spiele inzwischen alle spiele auf der PS3 grad aus dem Grund das das nachkaufen für Pc teile sich finde ich einfach ned mehr lohnt bzw. mein Pc schon zu alt ist

  18. Der Test ist wirklich gut geschrieben, aber ich konnte leider die Preisgestaltung bei Alienware noch nie so wirklich nachvollziehen. Für das Geld ist man glaube ich besser dran, wenn man sich vom Fachmann was zusammenschustern lässt.

  19. Für die Leistung eindeutig zu teuer. Außerdem erschließt sich mir der Vorteil gegenüber einem gutem PC noch nicht so ganz.

  20. Optisch genau mein Geschmack, würde hervorragend in mein Wohnzimmer passen.

    5,5 kilo ok, kein Leichtgewicht, aber in Ordnung.

    Schade, dass es ein wenig teuer ist…

  21. Naja, ich finde es ja an sich gut, dass man versucht die Konsoleros zum Pc zu bringen, aber mit der Ausstattung schafft man das wohl kaum.

  22. Bei Alienware kommt generell das Preisleistungs Verhältnis meist zu kurz, ähnlich wie bei Apple. Aber zum Test und Text selber, kann man nichts schlechtes sagen.

    Sehr gut gemacht Chris!

  23. Microsoft, Sony und Nintendo sind Geschichte! Die neuen *Großen 3* sind am Start – DELL (X51), Valve (Steam-Box) und OnLive ^.-

    I don´t want to live on this planet anymore…

  24. Obwohl das Gerät sicherlich seine Leistung bringt ist es das Geld leider nicht wert. Jedenfalls nicht fürs Gaming. Wenn man sich für das Geld die einzelnen Komponenten kauft un zusammensetzt kommt man mit einer deutlich besseren Leistung weg. Auch allein als Mediacenter ist der X-51 zu teuer da gibt es auch deutlich billigere Alternativen, jedoch ist der Allzweck Gebrauch ein Punkt, der zum Nachdenken anregt.
    Schlußendlich ist das ganze dann wohl doch eine Frage des Geldbeutels, ob man den Allrounder von Alienware kaufen will/kann oder nicht :)

  25. ein sehr ausführlicher text, der mir aber einfach deutlich macht dass ich diesen x-52 nicht benötige. Meine Vorlieben bei spielen werden eben so etwas wie Dota2, HoN, LoL und dann demnächst diablo 3 sein. Da mir aber dabei meistens die supergeile Grafik wie Crysis 2 nicht so wichtig ist, sind mir die 800eier viel zu viel. Da kaufe ich mir lieber einen billigeren PC um Moba Titel in mittlerer Grafikeinstellung zu daddeln und benutze dann die Konsole meiner Freundin für die Effektfeuerwerke.

  26. Die Grundidee ist interessant, aber ich persönlich würde bei einem Gerät fürs Wohnzimmer etwas mehr understatement beim Design bevorzugen.

    Was die Hardware angeht, ist die Frage der Aufrüstbarkeit natürlich zu stellen – ein PC wird ja in der Regel öfter in Teilen geupgradet. Wenn ich damit nächstes Jahr bei den meisten Spielen schon die Details runterregeln muss, frage ich mich natürlich ob ich eine bessere Grafikkarte einbauen kann.

    Denke für Leute die wirklich hauptsächlich spielen aber eben ab und zu auch mal nen normalen PC brauchen, ist das sicher eine Option. Für Jemand der den PC etwas intensiver nutzen möchte, kommt das vermutlich nicht in Frage.

  27. Zuerst sei gesagt: guter Test!
    Hatte schonmal was von dem Teil gehört und wußte nicht ganz wie ich das zu verstehen habe.
    Nachdem lesen des Tests kann ich allerdings sagen:
    Ich würde weder meine Konsolen noch meinen PC durch X51 ersetzen, da für mich die Mischung von PC und Konsole einfach an einigen Punkten scheitert, zum Beispiel den Eingabegeräten, ich will auf der Couch nicht meine Tastatur auf dem Schoß haben^^

    Fazit: Ich bleibe bei Konsolen+PC+Handheld^^

    MfG
    Simon

  28. Also mir für den Preis nen PC zu kaufen, der dann im wohnzimmer steht, ne eher nicht so. PC steht am Schreibtisch, Konsolen am Fernseher, und wenn ich mal das dringende Bedrüfnis habe im Wohnzimmer am PC zu spielen, dann kann ich den die paar Meter auch grad rübertragen und anschließen.

  29. Generell hält er das was cih erwartet habe, da ich nie wirklcih mit einer Alternative zu einer konsole gerechnet hatte.
    Denn dafür war das Prinzip von Anfangan Nicht ausgelegt.
    Aber wenn er von der Leistung das hält was er verspricht würde ich mri, hätte cih nciht schon einne PC, sofort zuschlagen.

  30. Wie schon in dem Fazit gesagt ist die Idee an sich eine sehr gute, aber mangelhaft ausgeführt. Nahezu jeder kann sich für den Preis ein vergleichbares Gerät aus EInzelteilen im Internet für weniger Geld zusammenstellen. Und ein individuelles Gehäuse ist dann auch noch drin. Ich begrüße ja wirklich die Idee Konsolen und PC einander anzunähern, vor Allem für die Leute, die sich nicht beides leisten können. Doch dann sollte die eingebaute Hardware wirklich auf High-End-Niveau sein, so dass sie noch mindestens für die nächsten 3 Jahre auf einem akzeptablen Stand der Technik ist. Außerdem würde Dell mit Sicherheit größeren Gewinn machen, wenn sie den Pris noch gedrückt hätten und so einen wesentlich größeren Kundenstamm angesprochen hätten. Denn die Losung lautet: „Mach es billig, dann haben es alle und du hast deine kostenlose Werbung und Aufmerksamkeit für deine anderen, teureren Produkte.“ Naja, aber wir Gamer wissen, dass man immer auf den nächsten „Patch“ warten muss bis man es benutzen kann.

  31. So nun habe ich den Bericht gelesen jedoch nicht aus dem Grund dass ich mir einen neuen PC zulegen will, ich bin mit meiner Xbox 360 vollkommen zufrieden und mein Laptop reicht für den alltäglichen „Internetkonsum“ völlig aus.

  32. Sehr schöne Review aus der Sicht eines Gamers, ohne die notwendigen „Hard Facts“ zu vernachlässigen – Top!

    Für mich wäre es als „Konsolenaustauschgerät“ ungeeignet, da 1. zu teuer und 2. die Leistung nicht für zukünftige Spiele ausreicht, wie einer meiner Vorrezessenten schon sagte.

  33. An sich natürlich toll, dass sich endlich jemand (und dann auch gleich Dell/AW) traut, einen „Konsolen-PC“ herauszubringen. Umso weniger kann ich verstehen, warum vieles eher unlogisch konzipiert ist.

    Würde ich bspw. einen PC als wirklichen Konsolen-Wohnzimmer-Konkurrent bauen wollen, müsste die benutzte Hardware einerseits natürlich so gut sein, dass die Grafik- / Spielqualität mindestens auf gleicher Höhe mit einer Konsole sein, andererseits müsste es aber auch eine „universelle“ Zusammenstellung sein kann. Konsole an, Spiel rein – spielen. Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass dies (zumindest bei dieser Ausführung) immer so einwandfrei und schnell läuft (ohne Patches, Probleme mit best. Grafikkarten / -treibern etc. etc.).

    Ich denke im Ganzen sind die Abstriche, die man von einem guten Desktop PC machen müsste (und für das Geld kann man sich doch schon was entsprechendes zusammenkaufen) in Relation mit den Vorteilen einer Konsolenalternative (bequem trotz Tastatur & Maus?, langjährige gute Performance bei aktuellen Spielen?) deutlich größer.
    Und da viele, darunter auch ich, einen leistungsstarken PC nicht nur fürs Gaming benötigen, ist es mMn. sinnvoller die Bequemlichkeit einer Konsole mit Controller, Sessel etc. an den Schreibtisch zu bringen als einen PC ins Wohnzimmer.

  34. Sehr guter Test. Meiner Meinung nach kann ein PC einfach keine Konsole ersetzen, nicht weil er zu schlecht ist oder so, sondern weil es zwei komplett unterschiedliche Geräte sind. Wenn man wirklich nur „zocken“ will aber nicht bezahlen, dann kauft man sich eben eine Konsole, wenn man auf die allerbeste Grafik aus ist und genug Geld hat kauft man sich einen Gamer-PC für 900€. Ich frage mich warum man versuchen will mit einem PC der soviel kostet Konsolen zu ersetzen.

    1. @ Jannis
      Einen Gamer-PC kann man sich schon ab 500€ selbst zusammenbaun.
      Ich hab zwar eine PS3, spiele aber fast ausschließlich am PC,
      1. Weil ich dort richtiges Antialiasing auswählen kann und am PC allgemein die Möglichkeiten fast unbegrenzt
      sind
      2. Weil ich am PC mehrere Dinge gleichzeitig erledigen kann
      3. Weil ich gerne Strategiespiele spiele
      4. Weil ich immer noch gerne mit Freunden in ne kleine Halle geh um dort Lan zu spielen
      5. Weil ich in FPS schneller reagieren will, als es mir ein Controller ermöglicht
      6. Weil ich für Spiele wie Limbo, Assassins Creed, Meatboy etc. meinen PS3 Controller anschließen kann
      7. Die Ladezeiten viel geringer sind

  35. Sorry, aber ich sehe keinen konkreten Sinn hinter dem X51. Sicher, das Gerät sieht schick aus und eignet sich daher für das Wohnzimmer sehr gut. Aber perfekt zum Spielen ist er ja sichtlich nicht geeignet – nicht einmal in der teuersten Ausstattung. Jedenfalls werden ja die „Coregamer“, die mit dem X51 angesprochen werden sollen, nicht so recht zufrieden sein. „Mittlere Details“ bei Top-Spielen sind ja gleichzusetzen mit einem „no go“ :)

    Ich denke, auch ein Mini-PC, z.B. der Gaming Cube von Mifcom, käme hier als Alternative in Frage – und der wäre wohl zum Spielen idealer (wenn auch etwas teuer). Oder um es anders zu sagen: Es gibt gewiss genügend Alternativen, die zwar nicht ganz so schick aussehen, aber für richtige Gamer optimaler sind. Sowieso schätze ich, dass Dell nicht wirklich intensiv über die Bedürfnisse nachgedacht hat – die Keyboard/Maus-Geschichte zeigt’s ja.

  36. Guter Bericht und auch ein geiler Rechner, aber bei Alienware zahlt man natürlich immer noch den Namen mit.
    Selbst zusammengestellt ist wie ich finde immer eine günstigere/bessere Variante.

    Ein Grund ist natürlich auch, das beim PC die Hardware sehr schnell veraltet…in 3 Monaten ist der Alienware schon wieder ein „Holzrechner“ ;-)

  37. Interessanter Test. Endlich mal nicht nur Benchmarks, sondern handfeste Tests. Solche, die einen Gamer auch interessieren: Läuft XY denn auch?
    Für mich sicher kein PC, da ich mir meine immer selbst zusammenbaue, da man viel Geld sparen kann und weiß, was drin ist. Außerdem würde ich ihn mir eh an den Schreibtisch stellen und da kann dann auch gleich ein „normaler“ hin.
    Ein Computer gehört für mich immernoch an den Schreibtisch, da ich dort einfach angenehmer mit Maus udn Tastatur spielen kann. Die Titel, die sich besser mit Gamepad spielen lassen, spiel ich dann gleich auf Konsole. Aber für solche, die ein Zwischending wollen und weder noch haben, könnte dieser X51 vielleicht eine Option darstellen.

  38. Auch ich sehe den X51 eher als Zweischneidiges Schwert. Natürlich hat es seine Vorteile und ich finde es wirklich super das AlienWare diesen Schritt macht – „mal was anderes“, lautet das Motto.

    Alienware versucht Gaming noch zugänglicher zu machen, das ist löblich. Allerdings finde ich hier, ähnlich wie du Chris, dass der Preis einfach verhältnismäßig hoch ist. Natürlich kostet eine solche Hardware mehr als eine Konsole, aber für jemanden der in die Materie einsteigen möchte empfiehlt sich einfach eine normale Konsole. Für jemanden, der sich ein neues Multimedia-Center einrichten möchte gibt es deutlich günstigere Alternativen. Ich glaube Alienware hat den X51 einfach gebaut um noch ein Gebiet „abzudecken“. Aber ich finde da einen richtigen GamingPC oder eine deutlich günstigere Konsole die bessere Wahl.

  39. Denke der pc wird sich über kurz oder lang zu diesen preisen einfach nicht durchsetzen.
    Die konsole muss nur alle 6-7 jahre erneuert werden um die neuesten spiele zu spielen und kostet zusätzlich nur ein bruchteil…1000€ sind einfach zu viel um einmal im jahr einen neuen pc anzuschaffen um wirklich alle spiele zu spielen…auch alle drei jahre (was an sich nötig ist) sind die 1000€ einfach zu viel.

  40. Denke der pc wird sich über kurz oder lang zu diesen preisen einfach nicht durchsetzen.
    Die konsole muss nur alle sechs bis sieben jahre erneuert werden um die neuesten spiele zu spielen und kostet zusätzlich nur ein bruchteil…1000€ sind einfach zu viel um einmal im jahr einen neuen pc anzuschaffen um wirklich alle spiele zu spielen…auch alle drei jahre (was an sich nötig ist) sind die 1000€ einfach zu viel.

  41. Sehr gut geschriebener Test chrischaan! Wie man hier im Norden sagt ;) also wenn ich das Geld dafûr hätte, würde ich mir dafür ne Xbox 360 und 10 spiele kaufen :D aber da ich schon eine habe wäre ein neuer pc das nächste was ich mir kaufen würde.
    Greets

  42. Hm, ich weiß nicht so recht.

    Der Test ist zwar gut und schön, aber ich seh da dann doch schon Schattenseiten.
    Wenn ich am TV spielen will, dann nehme ich mir eine wesentlich günstigere Konsole und keinen Rechner.

    Schick ist das Teil auf jeden Fall und das ist sicherlich auch eine der Stärken, die Alienware nun mal hat. Man spricht halt eine gewisse Zielgruppe an, damit allerdings nicht so wirklich.

  43. Sehr guter Bericht! Ich wage aber mal zu bezweiflen, dass sich der X51 durchsetzen wird. Das Gerät sieht schon schick aus, aber ob es so gut zum spielen ist, muss sich erst herausstellen. Da wird sicher auch ein entscheidender Faktor sein, ob es genug Spiele dafür gibt.

  44. Schöner Bericht!

    Ich stimme vielen von euch zu, das der X51 ein zweischneidiges Schwert ist, hat allerdings für mich persönlich den perfekten nutzen! Da ich begeisterter Formel 1 Simracer bin und einen Rennsitz in meinem multimediazimmer habe, passt der X51 perfekt als gamingrechner. Klein, handlich, leicht und gute Ausstattung. Er steht hinter einem LCD Fernseher auf dem ich simrace, per HDMI verbunden… Fernseher an… X51 an… rein in den rennsitz und ab gehts. Und die performance der ist für die gängigen Spiele völlig ausreichend. Ich persönlich spiele rFactor bzw. rFactor2 mit den höchsten grafiksettings, problemlos.
    Fazit: Wer wert auf edles design, gute Leistung und wenig platzverbrauch legt, ist mit dem X51 bestens bedient. Preis/Leistungsverhältnis ist zwar nicht gut aber in Ordnung.

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