Knochenharter Sound: Bone Transmission Headphones von Evergreen

Bone Transmission Headphones

Auf dem Ohr und in dem Ohr kennen wir von Kopfhörern ja schon. Neu ist die Idee der Firma Evergreen. Denn die platzieren die Teile einfach neben dem Ohr. Statt den Hörer via Ohren mit Sound zu versorgen, will der Hersteller euch die Musik direkt über den Schädelknochen ins Hirn schicken.

Der Kopfhörer wird daher – der Name Bone Transmission Headphones verrät es – über dem Knochen neben der Ohrmuschel aufgesetzt. Der Sound wird so via Knochen direkt ins Innenohr geschickt. Laut Hersteller wird auf diesem Weg „ein Gefühl von Live-Musik“, das einem bei konventionellen Kopfhörern verwehrt bleibt, erzeugt. Ob das wirklich zutrifft, können wir natürlich erst nach einem ausführlichen Test sagen.

Einen Vorteil werden die neuen Headphones aber auf jeden Fall haben. Es ist deutlich hygienischer, sie jemandem auszuleihen.

Ende April 2012 gibt’s die Bone Transmission Headphones für rund 3.000 Yen (circa 27 Euro). Ob, wann und zu welchem Preis wir unsere Knochen mit den neuen Kopfhörern verwöhnen dürfen ist noch unbekannt.

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  1. ist das nicht das gleiche Prinzip, wie Soldaten benutzen? In den Helmen ist doch ein Lautsprecher der über den Kopf die Schallwellen auf den Knochen überträgt.

  2. Das Prinziep wurde bereits vor Jahren vorgestellt und die Idee wurde auf ein Kommunikationsgerät (z.B. Handy in Armbanduhr -> Finger dienen als Medium für hören/sprechen) erweitert.

  3. Da musste ich auch schmunzeln:
    “Ende April 2012 gibt’s die Bone Transmission Headphones für rund 3.000 Yen (circa 27 Euro). Ob, wann und zu welchem Preis wir unsere Knochen mit den neuen Kopfhörern verwöhnen dürfen ist noch unbekannt.”

  4. Ludwig Van Beethoven 1770-1827

    Einer der ersten Nutzer des
    Knochen-Leit-Systems.

    Der berühmte Komponist des 18. Jahrhunderts, geboren in Bonn, ging im Alter von 16 Jahren nach Wien, um bei Mozart Musik zu studieren. Leider war er durch die Krankheit seiner Mutter und den Alkoholismus seines Vaters dazu gezwungen, nach Hause zurück zu kehren.

    Als er 21 war, begann er bei Haydn zu studieren. Aber noch bevor er 30 wurde, fingen seine Hörprobleme an und verschlimmerten sich von Jahr zu Jahr. Letztendlich war er fast taub. Trotz seiner Krankheit war es ihm möglich, Musik zu hören. Er brachte einen Taktstock an seinem Klavier an und biss darauf, um die Musik über seinen Kieferknochen zu hören.

    ;)

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