Mensch gegen Maschine: In Sachen Baumerkennung kann’s nur einen geben

deep-green

Als der Schachcomputer Deep Blue 1996 den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow schlug, wurde der künstlichen Intelligenz eine große Zukunft vorausgesagt. Nun mussten die Maschinen aber einen Rückschlag hinnehmen, weil Deep Green versagte.

Deep Green ist der Name einer Software zur Erkennung und Zuordnung von Blättern, Nadeln und Borke eines Baums. Entwickelt wurde Sie von der TU Wien. Als Smartphone-App sollte Deep Green Besuchern im Wald dabei helfen, Bäume zu identifizieren. In einem Wettstreit mit einem Förster und einer Biologin aus Österreich zog Deep Green allerdings den Kürzeren: Die Menschen gewannen.

Die Experten aus Fleisch und Blut waren der Maschine mit ihrem Expertenwissen überlegen. Deep Green fehlte es einfach an zusätzlichem Wissen und dem Kontext wie etwa Bodenbeschaffenheit, Holzfarbe oder Knospe. Wer möchte, kann übrigens unter www.bundesforste.at/baumwissen selbst gegen Deep Green antreten.

[via derstandard.at]

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  1. findet ihr das wirklich erwähnenswert? niederlage weil das expertenwissen fehlte!?

    wenn es jetzt ein mit dem computer schwer lösbares problem gewesen wäre, aber so iwie ne tolle schlagzeile für alle jene die sich computer sowieso unheimlich finden und schon immer wussten das man für manche sachen menschen eben doch braucht.. schade nur das sich mensch im falle blätter erkennen scheinbar schon recht nahe am abgrund bewegt..

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