Freie Webinhalte: Bezahlbarriere wird noch restriktiver

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Die rennomierte New York Times verlangt für das Lesen ihrer Artikel vom Benutzer ab einem gewissen Abrufvolumen Geld. Bei gedruckten Zeitschriften ist das üblich, doch hier geht es um die Website. Ab April soll das Freikontingent noch einmal deutlich eingeschränkt werden.

Nach Angaben des Blogs AllThingsD will die New York Times die Anzahl der kostenlos lesbaren Artikel pro Monat von 20 auf 10 Stück reduzieren. Die Änderung soll ab April 2012 in Kraft treten und dafür sorgen, das mehr Geld in die Kassen des Verlags kommt.

Ganz so schlimm ist die Sache jedoch nicht – denn wer über Twitter oder Facebook auf einen verlinkten Artikel der NYT stößt, kann ihn weiterhin vollständig lesen, egal wieviele Artikel pro Monat angeklickt werden. Wer jedoch wie es üblich ist, über die Website der New York Times Artikel lesen will, stößt schnell an die Schranke des Kassenwarts.

Hat die NYT mit diesem Geschäftsmodell Erfolg, wird es sicherlich auch Nachahmer geben, die das gleiche versuchen. In Deutschland haben einige Verlage ebenfalls ein bezahlpflichtiges Zeitungsangebot aufgebaut und zeitweilig sogar Leser ausgesperrt, die per Tablet/ Smartphone und mobilem Webbrowser auf die Seite wollten. Stattdessen wurde ihnen eine kostenpflichtige App empfohlen. Die Bildzeitung hat diese Restriktion mittlerweile übrigens wieder fallen gelassen. [Casey Chan / Andreas Donath]

[Via All Things D]

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