Adieu Ravensdale? Spieleschmiede Spellbound meldet Insolvenz an

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Das deutsche Entwicklerstudio Spellbound Entertainment AG steht kurz vor der Pleite. Um die Zukunft seiner Projekte und seiner 65 Mitarbeiter zumindest vorerst zu sichern, hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Der Grund für den Schritt ist nach Aussage des Studios eine im letzten Moment gescheiterte Investorenrunde. Die Mitarbeiter werden trotz Insolvenzverfahren bei vollem Gehalt weiter an ihren Projekten arbeiten.

Seit seiner Gründung 1994 durch Armin Gessert und Jean-Marc Haessig war das Studio federführend bei der Entwicklung bekannter Spiele wie Desperados, Airline Tycoon und Arcania – Gothic 4. Derzeit arbeitet Spellbound neben dem Action-Rollenspiel Ravensdale, an einem bisher geheimen Projekt.

Das finale Aus ist bislang scheinbar noch nicht in Sicht. Insolvenzverwalter Dr. Ulrich Nehrig zeigt sich zumindest optimistisch, dass das Studio geeignete Investoren finden wird: „Die Projektentwicklung ist weit fortgeschritten und das Publisher-Feedback sehr positiv“. Drücken wir dem Studio also die Daumen!

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  1. Also die Gothic Reihe sollte man kennen, und den Entwickler auch. Das sind alles sehr gute Rollenspiele. Mit mehr oder weniger vielen Bugs. Aber dank zich Patches sind die nun weg.
    Ich spiele die Gothic-Reihe noch immer sehr sehr gerne.

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