MPAA gegen Löschung der Megaupload-Daten

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Der Wirbel um Megaupload nimmt kein Ende: Vor dem Hintergrund weitere Klagen einreichen zu können hat sich die MPAA jüngst dafür ausgesprochen, die Daten auf den von Megaupload verwendeten Servern auch weiterhin nicht zu löschen. Für den einzelnen Benutzer besteht allerdings kein Grund zur Panik: Die MPAA hat laut eigener Aussage nicht vor, Klagen gegen Endbenutzer zu erheben, viel mehr ginge es nach wie vor um Megaupload und eventuell am Unternehmen Beteiligter selbst. Einen positiven Aspekt für Kunden von Megaupload oder wenigstens Carpathia, das Unternehmen das den Speicher bereitstellte, lässt diese Forderung leider missen: Nach wie vor werden weder dem Benutzer Leserechte zum Sichern seiner Daten, noch Carpathia eine finanzielle Entlastung eingeräumt. Aktuell liegen die Kosten zur Erhaltung der Daten nämlich bei satten $9.000 pro Tag, in Anbetracht dieser man dem Unternehmen wenigstens die Sicherung der Daten zur Freigabe des verwendeten Server-Speichers hätte gestatten können. Nach wie vor ungeklärt und auch für mich unverständlich bleibt, warum ehemalige User nicht wenigstens durch die Vergabe von Leserechten Ihre legal auf Megaupload gelagerten Daten sichern dürfen. [Andrew Tarantola / Johannes Geissler]

[Court files,Wired via Electronista]

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