Windows 8 unterstützt adaptives Layout

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Bei Windows 8 will Microsoft besonders viel Wert auf ein ordentliches Design legen. Dazu zählt auch, dass die Metro-Oberfläche auf allen Displays gleich aussieht, egal, wie groß diese sind. Wie das gehen soll hat Microsoft jetzt in einem Beitrag auf MSDN veröffentlicht.

Autor des Beitrags ist David Washington, der das”User Experience Programm” leitet. Er schreibt, dass Microsoft seine Kernaufgaben in drei Bereichen sieht: Adaptive Layout-Frameworks, automatisch skalierende Pixel-Dichte und Unterstützung für skalierbare Vektorgrafiken (SVG).

Adaptive Layouts

Microsoft gibt Entwicklern CSS3 und XAML an die Hand, um skalierbare Module zu schaffen, die sich innerhalb der Metro-Oberfläche frei anordnen lassen. Dadurch soll sichergestellt sein, dass der Inhalt sowohl auf 1024 Pixel breite Displays passt wie auch auf solche mit 2.560 Pixeln. Die Technik setzt allerdings voraus, dass Software-Entwickler die Abmessungen von Beginn an einplanen.

Automatisch skalierende Pixel-Dichte

Erhöht sich bei gleichbleibender Fläche die Pixel-Dichte, werden Inhalte unter Windows bislang einfach kleiner. Es passt also mehr Inhalt auf das Display. Anders bei vielen Smartphones und Tablets, wo sich höhere Pixel-Dichte in besserer Darstellungsqualität niederschlägt. Hierbei werden Inhalte so vergrößert, dass sie immer die selbe Fläche belegen, egal wie hoch die Pixel-Dichte ist.

Unter Windows 8 will Microsoft sich an dieser Vorgehensweise orientieren. Dazu werden drei Display-Kategorien definiert (Standard, HD und Quad-XGA), denen Skalierungsfaktoren zugeordnet sind:

“Viele Windows 8 Tablet PCs werden Pixel-Dichten von mindestens 135 DPI aufweisen – viel mehr, als viele von uns bisher gewohnt sind. Natürlich gab es auch in der Vergangenheit schon Tablets mit Full-HD-Auflösung auf einem 11,6 Zoll großen Display und dementsprechend 190 DPI. Auch gibt es Quad-XGA-Tablets mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf der selben Fläche, was 253 DPI entspricht. Die Pixel-Dichte kann sogar noch weiter erhöht werden, wie das neue iPad belegt. Steigt die Pixel-Dichte, sinkt die Größe dargestellter Objekte. Wenn Windows das nicht kompensieren würde, wären manche Objekte zu klein, als dass man sie noch bequem antippen könnte bzw. als dass sie lesbar wären […]

Wir haben deshalb mit einer Skalierung experimentiert, die vollständig der Pixel-Dichte folgt. Dabei haben wir festgestellt, dass viele Anwendungen Bitmap-Grafiken beinhalten, die bei freier Skalierung unscharf werden. Deshalb verwendet Windows 8 drei fixe Skalierungsstufen, die sicherstellen, dass alles richtig hübsch aussieht:

  • 100% wenn keine Skalierung angewendet wird
  • 140% für HD-Tablets
  • 180% für Quad-XGA-Tablets

Skalierbare Vektorgrafiken

Native Unterstützung für skalierbare Vektorgrafiken wird Programmierern das Entwickeln von Grafiken erleichtern, die sich ohne Qualitätsverlust skalieren lassen. Will ein Programmierer sich nicht mit SVG auseinandersetzen, dann kann er auch einfach mehrere Versionen des selben Bildes in unterschiedlichen Größen abspeichern. Oder er verwendet CSS3. So oder so wird seine App immer gleich aussehen, unabhängig von der Display-Größe. [Tim Kaufmann]

[Via Microsoft]

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