Neues Ticketsystem für 3D-Filme bei US-Kinokette

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Nicht überall stößt der Trend zu 3D-Filme auf Gegenliebe. Manch einer klagt sogar über Kopfschmerzen bei 3D-Filmen im Kino. Ungeachtet dessen werden immer mehr Filme in 3D produziert. Das schlimme daran: In den USA gehen Kinos jetzt offensichtlich dazu über, Fans des Zweidimensionalen für ihre nostalgische Vorliebe zu "bestrafen".

In einem Beitrag für das Screentrade Magazin schrieb Joe Paketta, Chef der amerikanischen „Spotlight Theatres“-Kinos, dass der Aufschlag für 3D-Filme abgeschafft werden soll und stattdessen ein Einheitspreis für alle Filme eingeführt werden soll. Dadurch würde der Eintrittspreis für 2D-Filme teurer und für 3D-Filme günstiger.

Wahrlich kein kluger Schachzug, der vermutlich nur dafür sorgt, dass deutlich weniger Menschen das Kino besuchen und deutlich mehr BluRays für das heimische Kino abgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass Deutschland von diesem Ticketsystem verschont wird. [Klaus Deja / Andrew  Liszewski]

[via ScreentradeBoingBoing]

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  1. Das wirkliche Problem ist einfach das 3D viel zu Teuer ist. Man zahlt ja teilweiße 3-4 Euro aufschlag zum 2D und das teilweiße für vieleicht 3 coole 3D Szenen im ganzen Film.

  2. Und vorallem kostet das Kino ja jetzt schon am Wochenende 9€ für 2D, bei 3D kommen nochmal 3€ dazu, + 1 Überlänge bei Filmen über 120 min….das sind dann 13€ pro Person. Wenn man dazu noch was trinkt, landet man bei 16€…bei 0,3 Cola…ich geh nicht mehr ins Kino…bei den Preisen. Und selbst der Kinotag, der mal 4€ gekostet hat, liegt jetzt bei 6,50€..

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