Prominenz PCD: Grüner und schneller als ein Elektro-Bike

PCD

Mini, aber günstig im Verbrauch. Das von der japanischen Firma Prominenz entwickelte dreirädrige Fahrzeug PCD soll nach Angaben seiner Entwickler lediglich 17,8 Wh/km verbrauchen – und ist damit günstiger als ein Elekro-Bike.

Durch seine Größe punktet das PCD wohl nicht. In dem 2.495 x 1.1000x 720 Millimeter großen und 125 Kilogramm schweren Fahrzeug hat lediglich eine Person Platz. Beeindruckend ist jedoch die Leistung des Geräts. Denn das Dreirad kann dank seinem simplen Gleichstrommotor Crystalyte X5302 eine Höchstgeschwindigkeit von 75km / h erreichen.

Derzeit ist der PCD noch lediglich ein Prototyp. Vermutlich wäre es ohnehin selbstmörderisch mit einem derartigen Getriebe in den Feierabendverkehr zu starten. Trotzdem gibt das Dreirad einen schönen Ausblick darauf, mit welch simplen Ressourcen effiziente Fahrzeuge in Zukunft gebaut werden können.

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  1. Hui, es ist also endlich mal jemand auf die Idee gekommen einen fetten Motor in ein Velomobil einzubauen, ja? Sehr schön. Vieleicht hilft ja so ein Ding diese wunderbaren gefährte bekannter zu machen … die wären lange nciht so teuer, wenn man sie in die Massenfertigung schicken würde.

    Btw.: Was heißt hier selbstmörderisch? Ein normales VM wiegt gut 25kg. und man ins darin besser geschützt als auf jedem Fahrrad (trotz Geschwingigkeiten von nicht selten 50km/h).
    Das Teil wiegt 100kg mehr. Das sind dann also nicht nur Motor und Akku, sondern sicher auch ein verstärkter Rahmen.
    Aufgrund der geringen Masse muss man auch keine riesige Knautschzone haben. Die Kollisionen wären zwar tendenziell härter, allerdings wird man nie so schnell wie mit einem Auto und kann auch weniger von Stahl zerquetscht werden. Ich glaube, dass die Spitz zulaufende Karosse ein weiterer Vorteil im Sicherheitzaspekt ist, denn sie minimiert die Wahrscheinlichkeit für frontale Aufprälle und fördert ein abgleiten vom Kollisionspartner. Dieses konzept wurde auch schon an erfolgreicch an Autos getestet, aber noch nicht komerziell umgesetzt. (Waren es die Norweger der Firma Think?)

    DAS, zusammen mit einem zentralen, Computergesttützen Verkehrleitsystem, ist mein persönlicher königsweg für visionäre Mobilität.
    Eine sparsame, elektrische Kapsel, die mich hinbringt, wo auch immer ich hin will.

    PS: schreibt mal mehr über Velomobile! ^^

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