Lawinenforscher wollen Speiseeisqualität verbessern

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Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in der Schweiz hat das Schmelz- und Gefrierverhalten von Eiscreme untersucht und dabei wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die Eishersteller nutzen können, um Eis länger frisch zu halten.

Die Schweizer Lawinenforscher haben die Veränderungen der Form von Eiskristallen, Luftblasen und Zuckerlösung in Eiscreme kontinuierlich beobachtet. Eiskristalle beeinflussen die Eigenschaften von Eiscreme, indem sie ihre Textur und Struktur verändern, wenn sie wachsen und ihre Form ändern. Diese Veränderungen in der Eiskristallstruktur von Eiscreme treten insbesondere dann ein, wenn die Temperatur der Eisschrank um einige Grad auf und ab schwankt und dadurch ein Antauen und erneutes Gefrieren verursacht, was ein gängiges Phänomen bei Haushaltsgefrierschränken ist. Unter diesen Bedingungen kann Eiscreme im Laufe der Zeit ihren cremigen Geschmack verlieren, und ihre Textur wird grob und zäh.

Zusammen mit dem Nestlé Forschungszentrum in Lausanne will man nun verstehen lernen, wie man die ursprüngliche Textur des Produkts über einen längeren Zeitraum erhalten kann. Letztlich ist es aber am sinnvollsten, die Kühltechnik zu verbessern, um eine konstante Temperatur über einen langen Zeitraum sicherzustellen. [Andrew Liszewski / Andreas Donath]

[WSL Institute for Snow and Avalanche Research SLF, Geekosystem]

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  1. ist ja auch extrem wichtig. das was der kunde wahrnimmt ist gegenstand neuester forschung. das was der kunde nicht wahrnimmt (oder nicht wahrnehmen soll), weiss NESTLE am allerbesten.

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