Missstände durch FLA bewiesen: Apple verspricht bessere Arbeitsbedingungen bei Foxconn

Foxconn

Die Fair Labor Association (FLA) hat ihren Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Apples Zulieferfirma Foxconn abgeschlossen. Die festgestellten Missstände sollen laut Apple bis Mitte 2013 beseitigt werden.

Das Ergebnis der Untersuchung durch die FLA überrascht nach der scharfen Kritik an den Arbeitsbedingungen des Zulieferfirma Foxconn kaum. Der Bericht bestätigt die Vorwürfe die Medien wie die New York Times bereits vor Monaten erhoben haben. Zu lange Arbeitszeiten für die Mitarbeiter, ungesicherte Arbeitsplätze und zu niedrige Löhne – so sieht der Arbeitsalltag im Hause Foxconn derzeit aus. Apple und sein Zulieferer haben nun versprochen, gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen vorzugehen. Bis spätestens Mitte 2013 will Foxconn seine Unternehmensführung an die chinesischen Arbeitsschutzrichtlinien angepasst haben. Zusätzliches Personal soll die wöchentliche Arbeitszeit der Beschäftigten von 60 auf 36 Stunden reduzieren. Zusätzlich sollen die Löhne der Mitarbeiter angehoben und deren Arbeitsplätze und Wohnquartiere verbessert werden.

Bereits jetzt konnte die FLA Foxconn zumindest Fortschritte bei der Prävention von Aluminiumstaub-Explosionen bescheinigen. Letztes Jahr wurden vier Menschen aufgrund solcher Detonationen getötet, viele weitere verletzt. Sollten Apple und Foxconn die geplanten Verbesserungen tatsächlich einführen, bekäme der Hersteller vermutlich sogar die hohe Selbstmordrate seiner Mitarbeiter in den Griff.

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