Axt aus Kohlenstofffasern – Werkzeug oder künstlerisches Meisterwerk?

Carbo Axe

Wer sagt, dass Künstler nur mit Farbe und Leinwand oder Musikinstrumenten ein Meisterwerk erstellen können? Die Jungs vom Blue Ant Studio verdienen einen Platz im Louvre für ihre leichte, aber stabile Carbo Axt, hergestellt aus Titan und Kohlenstofffasern.

Die Axt wurde mit Hilfe und Einfluss der EOD (Explosive Ordnance Disposel – Entsorgung von Explosivwaffen) Community des Militärs entworfen und ist ausgestattet mit einem gehärteten Titankern und einer Hartmetall-Schneidkante, eingebettet zwischen Lagen aus Kohlstofffasern. Der Rest der Axt, inklusives des Griffs und der Befestigungsteile, besteht ebenfalls aus einer Mischung aus Kohlenstofffasern und Titan, was sie zu einem unglaublich leichten Werkzeug macht. So ist sie perfekt fürs Camping geeignet, da man hier eh schon die gesamte Ausrüstung schleppen muss. Oder um sie einzurahmen und über einen Kamin zu hängen. [Andrew Liszewski / Timo Zehner]

[Blue Ant Studio via Notcot]

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  1. Bestenfalls ein teures Produkt, welches man nicht braucht. Eventuell ein Sammlerstück. Das Gewicht beim Holzhacken hat schon auch etwas gutes. Nicht alles was möglich ist, hat auch Sinn.

  2. @Aldred: “Das Gewicht beim Holzhacken hat schon auch etwas gutes” Also du hast recht wenn das Gewicht richtig am oberen Ende verlagert ist…. nen 20 Kilo Stiel bei einem 200 Gramm Kopf brauch wohl keiner ;)
    Also ich find die Axt top! Sie hätte uns im Zeltlager(Ich bin Gruppenleiter) sicher schon einigemale etwas weiter gebracht.

  3. Ich sehe die Materialwahl etwas kritisch. Hartmetall in Titan (ich will hoffen das eine Titanlegierung gemeint ist) einzubetten ist nicht besonders “Hackfreundlich”. HM als solches ist für Hackebeile ungeeignet. Und ein Stiel aus CFK halte ich auch für dämlich. Biegefest sieht anders aus (CFK ist nie in alle Richtungen gleich belastbar)

  4. Das sieht so aus, als hätte der Künstler zum ersten Mal mit irgendeinem CAD-Tool rumprobiert.
    Es hat schon einen Grund, das der Axtkopf seit Jahrtausenden nicht mit Schrauben befestigt wird. Und mal nebenbei frag ich mich, wie lange die Schraubenköpfe halten sollen, wenn sie so hervorstehen.
    Und das Loch im Axtblatt trägt sicherlich auch nicht zur Stabilität der Konstruktion bei. Wenn ich mich mal aus dem Fenster lehnen darf, wird das Axtblatt genau an der Stelle abknicken, wenn mans lange genug belastet. Titankern hin oder her…
    Die Helferlein des Designers wissen bestimmt, wie man Explosionswaffen entsorgt, aber das scheint sie nicht als Konstrukteure zu qualifizieren. Aber vielleicht kann man dieses nutzlose Stück Kohlefaser auf die nächste Landmine schmeißen um sie auszulösen.

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