Airborne Wind Turbine soll Kosten für Windenergie senken

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Der Wind weht umso stärker und konsequenter, wenn man sich in der Luft oberhalb von Hindernissen wie Gebäuden, Bäumen oder Hügeln bewegt. Dies sorgt für eine lukrative und natürliche Energiequelle, vorausgesetzt man kann die Generatoren 300 Meter in die Höhe heben. Die „Airborne Wind Turbine (AWT)“ könnte es als Erste ihrer Art vielleicht schaffen.

Die Firma „Altaeros Energies“ entwickelt zurzeit dieses Konstrukt, das aus einer Reihe zylindrischer und mit Helium gefüllter Blasen besteht und im Zentrum eine Turbine beherbergt. Die Form der AWT sorgt dafür, dass sie immer dem Wind zugewandt ist und die gesamte Anordnung ist am Boden über ein elektrisch leitendes Halteseil verankert. Da die AWT nicht auf Propeller oder mechanische Prozesse angewiesen ist, um in der Luft zu bleiben, kann sie viel länger schweben und produziert nur sehr wenig Kosten.

Altaeros hat bereits einen 10m großen Prototyp in Maine erfolgreich getestet, der über 100 Meter hoch gestiegen ist. Mit der integrierten Southwest Skystream Turbine erzeugte er doppelt so viel Strom in der Höhenlage, als nach der Landung am Boden.
Das Unternehmen hofft die AWT so weit vergrößern zu können, bis sie Höhen von über 300 Metern erreichen kann. Denn dort herrschen Windgeschwindigkeiten, die fünfmal schneller sind als auf dem Boden, und können deshalb auch eine 20fache Stromerzeugung erreichen. Wenn dies klappt, könnte man die Kosten für die Energieerzeugung um 65 Prozent senken, so Altaeros.

Der Nachteil bei der AWT ist, dass sie trotzdem auf Helium angewiesen ist, das leider immer knapper wird. Wenn der Preis dieses Elementes weiterhin ansteigt, würden alle Einsparungen, die beim Anheben der Turbine erzielt werden können, direkt ausgeglichen. [Andrew Tarantola/Helene Gunin]

[via Altaeros]

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  1. zeit wirds das helium knapp wird, kann die ganzen umweltverschmutzenden lasst-tausend-luftballons-mit-euren-adressen-die-die umwelt-verschmutzen nicht mehr sehn…

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