Anleitung: So findet man die beste AA-Batterie

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Softwareentwickler Denis Hennessy widmete sich der Frage, welches die beste AA-Batterie ist, die es auf dem Markt gibt. Sein Maßstab sind die Kosten pro Wattstunde und sein Analysewerkzeug hat er sich selbst zusammen gebaut und die Anleitung veröffentlicht.

Hennessy kaufte sich zahlreiche AA-Batterien und testete sie in einem selbstgebauten Gerät, dass aus einem Arduino-Controller und einem LCD besteht. Der Apparat saugt den Stromspeicher mit einer konstanten Widerstandsbelastung aus. Auf dem LCD werden die Spannung und die Wattstunden bzw. Joules angegeben. Unter 0,2 Volt schaltet sich das Gerät ab und zeigt die Energiemenge an, die in der Batterie steckte.

Zusammen mit dem Preis für die Batterie kam so ein vernünftiger Vergleichsmaßstab heraus.
Hennessy probierte Modelle von Duracell, Panasonic und Energizer aus. Die tollen Beinamen wie “Ultra”, “Power Plus” oder “Industrial” sagen seiner Meinung nach nichts über die Qualität aus. Die besten Batterien stammen von RS Power Ultra, die neunmal besser waren als die Panasonic Evoltas.

Wer sich das Testgerät nachbauen will, findet auf GitHub den Quellcode und das Hardware-Design. [Leslie Horn / Andreas Donath]

[Via Dennis Hennessy, HackaDay]

[Bild: pasukaru76 / CC BY 2.0]

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  1. Ich kenne kein Gerät, das bei 0,2 Volt pro Zelle noch funktioniert, nicht einmal eine LED-Taschenlampe. Man sollte für den Test bei ca. 1,2 Volt aufhören. Außerdem gibt es noch ein paar andere Qualitäts-Kriterien, z.B. wie hoch ist die Selbstentladung, wie groß ist der Innenwiderstand, wie ähnlich sind verschiedene Zellen des selben Typs (wichtig wenn mehrere in Reihe geschaltet werden, da ist Schluss wenn *eine* leer ist).

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