Telefongesellschaften entwickeln Datenbank für geklaute Handys

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Der Diebstahl von Handys und Smartphones boomt in den USA. Die Polizeibehörden des Landes, die Zulassungsbehörde FCC und die Mobilfunkunternehmen entwickeln deshalb ein nationales Verzeichnis für gestohlene und verlorene Geräte.

Die Datenbank wird von den Telefongesellschaften betrieben. Sie soll das Aufspüren gestohlener Handys erleichtern und helfen, die Anschlüsse zu sperren. Die Identifikation soll anhand von Seriennummern möglich werden. Verizon und Sprint können Telefone schon jetzt aus der Ferne deaktivieren. Sie können danach auch nicht wieder reaktiviert werden. T-Mobile und AT&T können dies nicht. Mit der Maßnahme sollen die gestohlenen Handys für die Diebe oder deren Kunden wertlos werden.

Die Datenbanken der Provider sollen in sechs Monaten in Betrieb sein. In 18 Monaten sollen sie miteinander verbunden werden und in zwei Jahren dürfen auch kleinere Provider teilnehmen. Das wäre doch auch ein interessantes Modell für Deutschland, oder nicht? [Andrew Tarantola / Andreas Donath]

[Via WSJ, Norebbo]

[Foto: West Midlands Police, CC BY-SA 2.0]

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  1. Wir haben letzten Monat mit jeder Menge Eigentinitiative einen iPhonedieb aufgespürt und gestellt, da uns weder Base, Apple und die Polizei helfen konnten und/oder wollten. Gut das die Möglichkeiten der Geräte noch nicht zu jedem Dieb vorgedrungen sind ;)

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