Diablo III: Sicherheits-Token für das Auktionshaus

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In Blizzards dritter Ausgabe der Diablo-Saga werden Spieler die Möglichkeit haben, in der Spielwelt gefundene rare Gegenstände für echtes Geld zu verkaufen. Nun hat Blizzard die Nutzungsbestimmungen für den Dienst veröffentlicht. Zu den interessanten Punkten gehören unter anderem eine Token-Pflicht für Guthaben über 100 Euro und eine Beschränkung des täglichen Umsatzes.

Maximal 1.500 Euro werden Spieler pro Tag über das Auktionshaus umsetzen können. Das auf dem Konto vorhandene Guthaben darf allerdings 250 Euro nicht übersteigen. Der ab 100 Euro Guthaben nötige Battle.net Authenticator kostet knapp 10 Euro. Nach Ende einer Auktion haben Spieler die Wahl, ob der erzielte Gewinn sofort auf einen „anerkannten Drittservice“ ausgezahlt werden soll. Ansonsten wird das Geld einem separaten Blizzard-Konto gutgeschrieben, mit dem dann nur im Online-Store des Anbieters eingekauft werden kann.

Ein Nachteil der Regelung ist, dass bei einer Überweisung nach jeder Auktion auch immer Gebühren an Blizzard und den Zahlungsdienstleister fällig werden. Für Spieler richtig lohnend werden daher wohl nur Auktionen besonders wertvoller Gegenstände sein. Generell steht die Community dem bei Diablo III mit dem Auktionshaus eingeschlagenen Weg skeptisch gegenüber. Sie fürchten einen kompletten Zusammenbruch des aus dem Vorgänger gewohnten Handels innerhalb der Spielwelt.

Blizzard selbst hat wenig überraschend nicht nur wegen der zusätzlichen Gewinne eine andere Meinung zum Thema. Laut Community Manager Bashiok sei es nur fair, wenn Spieler nicht auf pures Glück und den damit verbunden hohen Zeiteinsatz angewiesen sind, um ihre Item-Sammlung komplett zu machen. Glück bei Drops in der Spielwelt sei keine wirkliche Leistung und entsprechend könne es Spielern egal sein, woher jemand seine Ausrüstung hat.

 

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