Oakley will seine eigene Google-Brille entwickeln

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Es ist nicht überraschend, dass etablierte Brillenhersteller sich angesichts von Googles Augmented-Reality-Brille einmischen und erklären, ihrerseits ebenfalls Brillen mit Head-Up-Display auf den Markt zu bringen. Vielleicht besteht dann auch die Chance, dass sie nicht so hässlich werden wie Googles Modell.

Der US-Brillenhersteller Oakley, der sich nicht nur bei Sportfreunden sondern auch unter modebewussten Sonnenbrillenträgern einen Namen gemacht hat, kündigte eine Augmented-Reality-Brille mit Head-Up-Display an. Oakley teilte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg mit, dass man bereits seit 1997 an einer solchen Brille forscht. Schließlich fände letztlich alles über unsere Augen statt und je näher man das Geschehen ans Auge bringen könne, desto interessierter seien die Kunden.

Oakley will auf diese Weise Smartphone-Funktionen in der Brille beziehungsweise im Head-Up-Display unterbringen. Die Brille soll aber auch ohne Handy funktionieren, was bei Googles Modell nicht der Fall sein wird. Die Steuerung soll mit Hilfe einer Spracherkennung erfolgen. Die Brille von Oakleywird sich zunächst primär an Sportler richten.

Wann diese Brille wirklich auf den Markt kommen wird, verriet Oakleys Chef Colin Baden jedoch nicht. Hinsichtlich des Designs bemerkte der Manager nur, dass die Kunden sehr wählerisch seien und genau darauf achten würden, was sie aufsetzen. Hoffentlich ist das ein Hinweis darauf, dass die Brillen hübscher sind als die von Google. [Casey Chan / Andreas Donath]

[Via Bloomberg]

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  1. Ich finde das toll! Wenn nun immer mehr leute sich an so was versuchen und sich nicht nur an Patetnten streiten kann es sein das wirklich Innovationen dabei rauskommen!

    PS: warum muss gizmodo alles Hässlich finden ? das ist Geschmackssache also lasst doch diese kommentare dadurch werden viele nur voreingenommen weil sie eure Beiträge nachbabbeln…..

  2. Also Googles Modell find ich ehrlich gesagt wirklich abgefahren… Es ist zwar etwas gewagt und futuristisch, aber im gegensatz zu anderen Brillen die ein bisschen elektronik verbaut haben, bei denen die Bügel dicker sind als ne Handelsübliche Banane, ist das mit abstand das beste, wenn man bedenkt, dass dies das erste Modell dieser art ist.

  3. Ich denke auch, dass Google durchaus auch an einem guten Design Interesse hat. Wie bei Sergey Brin zu sehen war, sieht das aktuelle Modell dem oben gezeigten Bild auch nicht wirklich ähnlich (http://www.xoomix.de/google-gruender-mit-computerbrille-gesichtet/16139). Aber entscheident wird der Preis und die Nutzbarkeit sein – nicht das Design. Denn was nützt eine tolle Brille mit tausend Funktionen, wenn sie dann nicht alltagstauglich ist?

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