Mit Adaptrac blasen sich die Fahrradreifen wie von Zauberhand auf

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Automatisch aufblasbare Reifen gibt es für Off-Road Fahrzeuge bereits seit Jahren, da ein weicher Reifen einen besseren Halt auf felsigen Oberflächen bietet. Dank des „Adaptrac“-Systems können nun auch Mountainbikes von der gleichen Funktionalität profitieren.

Fahrradfahrer, die unebene Gelände bewältigen müssen, sind bereits in der Lage den Reifendruck ihrer Reifen anzupassen. Dazu müssen sie nichts weiter tun, als abzusteigen und bei den Reifen etwas Luft abzulassen. Effektiv aber mühselig. Deshalb benutzt das Adaptrac-System für das Vorder- und Hinterrad spezielle Naben mit Ventilen, die mit einem CO2-Tank am Fahrradrahmen verbunden sind.

Mit einer Reihe von Steuerelementen, die am Lenkrad befestigt sind, kann der Fahrer den  Reifendruck anpassen. Dabei sorgt ein Regelventil, das zwischen dem Tank und den Reifen sitzt, dafür, dass der Maximaldruck nicht erreicht wird und der Reifen nicht platzt. Tatsächlich gibt es zusätzlich noch ein Paar analoge Messgeräte, die eine konstante Messung des aktuellen Drucks in beiden Reifen sicherstellen, sodass man sie gar nicht erst zum Platzen bringen kann. Theoretisch können Mountainbiker dadurch die Fahrt genießen, ohne jemals die Fahrradpumpe herausholen oder vom Rad absteigen zu müssen.

Das ganze System hängt natürlich davon ab, wie gut die Naben konstruiert wurden. Ein paar Rotationsdichtungen sorgen angeblich dafür, dass die Luft im Reifen nicht entweichen kann, selbst während der Fahrt. Ob man sich darauf verlassen kann, ist dennoch fraglich. Nachdem das Design für den letzten Prototypen in den kommenden Wochen erstellt wurde, werden wohl auch der Preis und die Verfügbarkeit des Adaptrac folgen. [Andrew Liszewski/Helene Gunin]

[via Adaptrac]

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