Energiesparen extrem: Lampe mit Augenüberwachung

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Manche Menschen treiben das Energiesparen auf die Spitze. Randy Sarafan hat eine Schreibtischlampe entwickelt, die immer dann ausgeht, wenn der Benutzer die Augen schließt. Ohne Sensoren im Gesicht funktioniert die Technik allerdings nicht.

Die Idee hört sich im ersten Moment gut an. Bewegungssensoren schalten bereits in vielen Räumen das Licht an und aus, je nachdem, ob sich darin eine Person befindet oder nicht. Aber es ist schwer vorstellbar, dass sich die Menschen Elektroden ins Gesicht kleben, damit die Lampenelektronik auch erkennt, ob die Augen geschlossen sind. Der Mechanismus wird durch die Messung von Muskelbewegungen ausgelöst. Die Idee scheint auch eher für das Schlafzimmer geeignet zu sein. Hier wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wenn das Licht ausgeht, sobald man schläft und die Augen dauerhaft geschlossen hat. Aber bei jedem Blinzeln das Licht auszuschalten, um Strom zu sparen, erscheint eher pedantisch.

Sarafan ist Redakteur der Website Instructables und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er eine detailgetreue Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht hat, mit der Interessierte die seltsame Apperatur nachbauen können. Ein kleiner Warnhinweis in der Anleitung sollte durchaus ernst genommen werden. Wenn man etwas in sein Gesicht klebt, dass auf der anderen Seite mit der Steckdose verbunden ist, sollte man gut aufpassen. Die Anleitung ist deshalb auch nur zu Unterhaltungszwecken veröffentlicht worden und nicht wirklich zur Nachahmung empfohlen. [Andrew Liszewski / Tim Kaufmann]

[Via Instructables, Treehugger]

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  1. Die Millisekunden in der die Lampe jeweils ausgeht, wird ja wohl nicht mal den Energiebedarf des Sensors und der Elektronik decken… Fast so stark wie die solarbetriebene Taschenlampe (gibts wirklich)

      1. wenn es hell ist und die Taschenlampe geladen bzw mit Strom versorgt werden kann, bracuht man keine Taschenlampe und im dunkeln ist sie nutzlos

        dann lieber eine Taschenlampe mit Spule zum selber laden, also schütteln

      2. Naja, wer sagt denn dass in der Taschenlampe kein Akku oder dergleichen ist? o.O
        Taschenlampe tagsüber laden und schon hat man nachts wenns dunkel ist auch Licht.
        Vielleicht nicht optimal wenn einem im Dunklem auffällt das die Taschenlampe leer ist aber auch nicht ganz so unsinnig wie es scheint^^

      3. Also ich lager meine Taschenlampe nicht “an der Sonne” sondern da wo man Sie braucht wenns Licht ausfällt. Da will ich nicht zuerst noch zum “Aufladeplatz” mich vorkämpfen sondern die Schublade ziehn wo se drin liegt und da scheint leider keine Sonne rein :)

        Vor allem da es wie gesagt sehr gute LED Taschenlampen gibt bei denen man 3-4 mal einen Hebel runterdrückt und dann 5 Minuten Licht hat.

      4. solarbetriebene taschenlampen sind doch was feines
        das damit zu begründen, dass du zu faul bist sie rauszulegen, weil sie in deine schublade gehört, ist schwach.
        genauso das argument mit den anderen taschenlampen.

        als würdest du ein elektroauto schlecht reden, weil die ladestation 200 meter weiter weg ist und dann sagen, dass es doch aber auch zu fuß geht und man da garnicht “tanken” müsste.. hoho

        :-)

  2. Wenn man das Ganze mit einer Energiesparlampe kombiniert macht die Lampe absolut 0,0 Sinn. Beim “hochfahren” verbraucht eine ESL 70% mehr Energie als im laufenden Betrieb. Wenn die andauernd an und ausgeht, wird a) extrem viel Strom verbraucht und b) die Lampe sehr schnell kaputt gehen. Aber witzig isses auf alle Fälle :D

    1. das ist für mein verständnis eher ein pionierprojekt, dass leute auf die ideen und möglichkeiten hinweisen soll.
      keiner, der in der lage ist, sowas überhaupt zu bauen, würde nicht auch über die effizienz nachdenken.

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