Hightech Decke könnte eines Tages zum Erstellen von 3D Modellen genutzt werden

im blanky 1

Sie sieht möglicherweise nicht wie die traditionelle Decke, die dir deine Großmutter gemacht hat aus, aber das liegt daran dass die IM Blanky mit Sensoren und Widerständen bestickt ist, und leitendes Gewebe verpassen ihr eine Art Selbstwahrnehmung. Dadurch weiß sie genau wie sie gefaltet, zerknittert oder hingelegt wurde.

Erschaffen von der Responsive Architecture an der Universität von Toronto, vereinigt die Decke 104 Gewebebewegungssensoren die wie Blumen aussehen und deren Blütenblätter aus leitungsfähigem Materialien bestehen. Diese sind über leitendes Nähgarn mit einem größeren Netzwerk verbunden und bilden ein großes Netz aus Hexagons, die die gesamte Decke überziehen. Das resultiert in einmaligen Mustern die genauso funktional wie stilvoll sind.

Die individuellen Bewegungssensoren geben ihre Orientierung an einen zentralen Arduino Computer weiter, der dann möglich ist die unterschiedlichen Position zwischen den einzelnen Blumen und Blütenblättern zu berechnen. Dies führt zu einer 3D Repräsentation ihrer Form, ganz egal wie sie auch da liegt. Wenn also die Technik als erstmal soweit ist das die Sensoren jeden Quadratzentimeter der Decke erfassen, könnte man theoretisch ein Objekt in ein 3D Modell umwandeln in dem man es einfach in diesen Stoff wickelt. Oder man könnte die Atmungsrate eines Patienten kontrollieren, in dem man einfach die Decke über ihn legt. [Andrew Liszewski / Timo Zehner]

[University of Toronto – RAD via Domus]

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  1. es gibt keine „Arduino Computer“. Es gibt Arduino Boards und eine Arduino Entwicklungsumgebung. Der „Computer“ der hier eingesetzt wird ist ein normaler Atmel AVR.

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