Spielverderber: London verbietet Facebook bei den olympischen Spielen

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Wie kann man nur so dämlich sein? Die Veranstalter der London 2012 Olympic Games verbieten ihren Besuchern doch glatt das Veröffentlichen selbstgemachter Aufnahmen auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+.

Dabei gilt es doch als ausgemachte Sache, dass solche Großveranstaltungen enorm von sozialen Netzwerken profitieren. Aber irgendwie hat man sowieso den Eindruck, dass die Geschäftsbedingungen von Anwälten im Vollsuff fabriziert wurden. Dabei muss sich in etwa der folgende Dialog entwickelt haben:

“Hey und wisst Ihr, was wir denen noch reinschreiben?”

“Nee, was?”

“Na wir verbieten Besuchern das Mitführen von Motorrädern im Stadion.”

“Waaaah – sehr gut. Und ich hab auch noch einen:”

“???”

“Kühlschränke! Wir verbieten das Mitbringen von Kühlschränken.”

Glaubt ihr nicht? Diese Verbote finden sich ebenso im Paragraphenwerk wie die für das Mitbringen großer Mengen von Münzgeld bzw. von Fahnen solcher Länder, die nicht an den Spielen teilnehmen.

Sorry London, Ihr kassiert ein Schweinegeld für die Tickets und ich darf nicht mal ein Bild auf Facebook posten? Das lässt sich auch nicht mehr mit typisch britischer Verschrobenheit entschuldigen. [Molly Oswaks / Tim Kaufmann]

[Via TechCrunch, Bild via Padmayogini/Shutterstock]

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  1. ich glaube noch nicht mal, dass es was mit den engländern zu tun hat, sondern etwas der olympia blabla kommision. das ist dann so ähnlich dämlich, wenn der internationale fussballverband einem papa verbietet ein photo von seinem sohn (f-jugend) beim kicken im netz zu veröffentlichen.

    da wird natürlich bald ne ganze menge werbung zu gemacht. a la “olympia ist toll, frei und alle gleich”. das dann frust autritt (wie im artikel) dann darf man sich nicht wundern. so eine ähnliche vergeilung hatte ich schon mal, ich glaube das war etwas mit urheberrecht und filmen…

    1. … klar … kannst ja dEINE Pullern anpullern so lange du willst … so lange da nix drauf ist wofuer es ein Dingens gibt … nen schnoeden Puller noch …

  2. Der Autor überschätzt sich etwas. Olympia gab es vor Facebook und wird es noch lange danach geben. Und es geht um Milliarden. Wo Olympia da von sozialen Netzwerken profotieren soll is mir schleiherhaft. Die Wollen dicke Kohle machen auch wenn man das Dekret nicht gutheißen muss.

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