Flashback-Trojaner brachte seinen Machern täglich 10.000 US-Dollar ein

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Wer sich schon immer mal gewundert hat, warum manche Menschen Malware schreiben, dem sei folgendes gesagt: Es ist wie bei allen anderen Dingen - es geht nur ums Geld. Das auf die Programmierung von Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen Symantec errechnete kürzlich, dass die Drahtzieher hinter dem Flashback-Trojaner Einnahmen von rund 10.000 US-Dollar pro Tag generieren konnten.

Allem Anschein nach gelang es dem Team durch das Umleiten von Werbeklicks, Google um einen gewaltigen Betrag zu prellen. So heißt es in einem Blogpost von Symantec: „Flashback zielt konkret auf Suchanfragen ab, welche über Google getätigt werden und leitet den Benutzer, abhängig von der jeweiligen Anfrage, auf eine andere Seite weiter, wo sie (Anm. d. Red.: die Entwickler des Trojaners) dann Einkünfte für den Klick erhalten.“

Mit einigen Hunderttausend infizierten Rechnern, würden sich diese kleinen Werbeklicks zu Einkünften von rund 10.000 US-Dollar pro Tag aufsummieren, so der Symantec.

Der Flashback-Trojaner infizierte Macs über eine kritische Lücke in Java, für welche Apple erst Anfang April, etwa sieben Wochen nach Bekanntwerden des Problems, einen Patch lieferte. In der Zwischenzeit waren laut einigen Meldungen bereits circa 600.000 Computer mit dem Trojaner infiziert.

[via Symantec Blog]

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