Beschreibende Kamera nimmt keine Fotos auf

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Matt Richardsons "Beschreibende Kamera" wirft keine JPEGs oder Rohdateien aus sondern analyiert sie. Auf eine Art Kassenbon wird dann die Bildbeschreibung gedruckt und ausgeworfen. Der Prototyp wurde im Rahmen einer Forschungsarbeit an der New Yorker Universität entwickelt.

Nachdem das Foto aufgenommen wurde, wird das Bild zu Amazons Mechanical Turk (mechanischen Türken) geschickt. Über diesen Dienst werden Menschen bezahlt, die Aufgaben lösen, zu denen derzeit ein Rechner nicht in der Lage ist. Sie beschreiben das Foto mit Worten und die werden dann zurück geschickt. Die Kamera ist mit einem Linuxbasierten Rechner (BeagleBone) ausgerüstet. Ein Thermodrucker gibt die Bildbeschreibung auf Papier aus. Je nach Foto dauert der gesamte Vorgang rund 3 bis 6 Minuten.


Richardson ist selbst Fotograf und Programmierer. Mehrere Leute trugen an ihn die Idee heran, dass aus der beschreibenden Kamera ein gutes Hilfsmittel für Sehbehinderte gemacht werden könnte.

Derzeit ist Richardson aber noch damit beschäftigt, die Kamera zu verkleinern um sie kompakter und praktischer zu machen. [Molly Oswaks / Andreas Donath]

[Via NY Times, Bild: Matt Richardson]

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