Android-Roboter zapft Bier

Android-Zapfanlage

Als Online-Magazin mit Redaktionssitz in München überlegt man zweimal, bevor es ein Bier-Zapfroboter in die News schafft. “Ozapfen” ist hierzulande ein nahezu heiliges Ritual – im Sinne von “Laptop und Lederhosen” geben wir dem Android-Zapfmeister dennoch eine Chance.

Genauer gesagt handelt es sich um einen Bierzapfautomaten, der auf Basis von Android funktioniert. Google-Mitarbeiter Paul Cardiff hat den Roboter aus einem Xoom-Tablet, einem Arduino-Board und NFC-Technologie gebastelt.

Der Weg zum Feierabendbier ist Dank der Erfindung etwas umständlich – aber vielleicht gerade deshalb gerade recht für Geeks und Nerds. Diese müssen sich zunächst mit einem NFC-Tag bei “KegDroid” anmelden und so verifizieren, dass sie Zugriffs- beziehungsweise Trinkberechtigt sind. Auf dem Xoom-Tablets werden daraufhin die Biersorten angezeigt, die zur Verfügung stehen – über eine Extra-App wird die Menge ausgewählt.

Damit kein Zweifel am Betriebssystem-Herz des Roboters entsteht, hat Tüftler Cardiff das Zapfsystem in einen grünen Android-Roboter gesteckt – die Zapfhähne sind die Arme.

Das Youtube-Video beweist: KegDroid lässt zwar tatsächlich wie bestellt Bier ins Glas fließen. Allerdings nahezu ausschließlich als Schaum. Und wie echte Biertrinker auf eine schlecht eingeschenkte Maß reagieren, kann der Zapf-Roboter wahrscheinlich tatsächlich nur in München lernen.

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[Via: silicon.de]

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  1. Wenn er das Glas bis zum Ende richtig halten würde, wäre es garnicht so schaumig. Die genaue Füllmenge sollte man aber noch einstellen.

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