Kalifornien entdeckt den Oberleitungs-LKW

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Oberleitungsbusse gibt und gab es in der Schweiz, Deutschland, Italien und sie existieren in einigen ehemaligen Ostblockländern noch immer, aber auch in San Francisco sind sie anzutreffen. Nur will man in Kalifornien so auch Waren befördern. Die mit Stromabnehmern ausgerüsteten LKWs beziehen ihren Betriebsstrom von Oberleitungen und fahren elektrisch.

Die Oberleitung-LKWs wurden von Siemens entwickelt und sollen bald in Kalifornien versuchsweise fahren.
Das System heißt eHighway und funktioniert wie die Oberleitungsbusse, die manch einer vielleicht aus Luzern oder früher aus Lugano kennt: Der LKW fährt ganz normal auf Rädern und wird vom Fahrer gelenkt. Seinen Betriebsstrom bezieht er aus der Oberleitung, mit der er über Stromabnehmer Kontakt hält. Beim Fahren jenseits der elektrifizierten Strecke wird der Dieselmotor verwendet, der neben dem Elektromotor ebenfalls im Truck verbaut ist.

Das System soll in Teilen von Los Angeles und Long Beach in Kalifornien etabliert werden. Die Highways werden aber nur einspurig damit ausgerüstet. [Jamie Condliffe / Andreas Donath]

[Via Design Boom]

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  1. „Oberleitungsbusse gibt und gab es in der Schweiz, Italien und in einigen ehemaligen Ostblockländern noch immer, aber für Kalifornien sind sie etwas Neues“
    In San Francisco fahren schon seit Ewigkeiten O-Busse. Die Behauptung ist also schlichtweg falsch bzw. schlecht recherchiert.

  2. „Oberleitungsbusse gibt und gab es in der Schweiz, Italien und in einigen ehemaligen Ostblockländern noch immer“ ist nicht nur grammatikalisch Müll, die Dinger gibt’s auch hier in Deutschland und zwar zum Beispiel in Solingen.

  3. Die gab es in der Schweiz nicht die gibt es nach wie vor. In Luzern sind fast alle Busse mit Oberleitung. Und auch in Zürich fahren ziemlich viele damit rum. Auch andernorts werden diese rege genutzt.
    Dass die Veraltet sind finde ich ziemlichen Stumpfsinn. Ökologisch sind die einiges besser als die Dieselstinker und Elektrofahrzeuge da die keinen Akku haben.

  4. Konzepte hin oder her. Mich interessiert der Wahrheitsgehalt. EIn System, dass von Siemens für den amerikanischen Markt entwickelt und dort getestet wird, enthält Bedienelemente in deutscher Sprache? Auf , Ab und Quiet – ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ingenieure bei Siemens so einen Sprachwirrwarr in der Bedienung einführen. Ich denke Siemens hat als Unterhemenssprache Englisch, da wäre es nahe liegend, wenn es Up, Down and Quiet heißen würde.
    Anderenfalls ist es natürlich ein System, dass Zukunft hätte. Hintereinander herfahrende LKW mit zentral erzeugter Energie könnte auch in old germany ein Konzept werden. Zumal die Oberleitungen nicht die PKW stören würden und somit kein komplett neues Verkehrskonzept benötigt werden würde.

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