Cloud City: Eine umwerfendes Stück Kunst

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Vor wenigen Tagen hat der Künstler und Architekt Tomas Saraceno sein aktuelles Werk “Cloud City“ auf dem „Metropolitan Museum of Art“ in New York City erstmals präsentiert.

Äußerlich wirkt es wie eine spektakuläre Skulptur, doch tatsächlich handelt es sich hierbei um ein verspiegeltes Gruselkabinett, das aus geodätischen Gehäusen besteht. Es ist frei zugänglich und bietet einige erstklassige Aussichten wie die weitläufige Skyline von Manhattan und das Grün des Central Parks.

Die gesamte Struktur wiegt ca. 20 Tonnen und ist auf dem Dach des Museums verankert. Sie kann bis zu 15 Personen gleichzeitig beherbergen. Inspiriert wurde der Künstler von verschiedenen natürlichen Phänomenen wie Wolken, Blasen, Bakterien, Schaum, Universen und sozialen und neuronalen Kommunikationsnetzen. [Molly Oswaks/Helene Gunin]

[via Inhabitat]

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  1. Das ist wenigstens mal richtige Kunst, richtige Arbeit mit der Gestaltung, mit den Materialien und allem. Das ist besser als wenn einer ein Bild in 20 Minuten hinschmiert und dann vier Wochen lang überlegt, welche Story er sich dazu aus den Fingern zieht. Es soll ja Leute geben, die würden für die Mona Lisa 200 Mio. Euro bezahlen. Keine Ahnung warum. Ich habe die Mona Lisa auf einem 40″-TFT-Bilderrahmen. Der hat weniger als 1.000 Euro gekostet und zeigt mir das gleiche Bild. Und wenn ich es nicht mehr sehen möchte, blende ich mir das Gemälde „der Schrei“ ein. Mein Gott, da habe ich ja schon wieder dutzende Millionen „gespart“. Gisela

    1. Aus proletarischer Sicht macht es sicher keinen Unterschied ein einzigartiges, von Hand gefertigtes Meisterstück vor sich zu haben oder nur eine von beliebig vielen, digitalen Kopien.
      Es gibt eben nur eine Mona Lisa…

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