AllWinnerA10: Android 4.0 PC in USB-Stick Größe

allwinner

Einige Unternehmen haben sich offenbar vom Raspberry Pi dazu verleiten lassen, Mini-PCs zu fertigen. Neben dem FXI Cotton Candy drängt sich nun ein weiterer Vertreter dieser Zunft auf den Markt. Trotz der optischen Nähe zum Vorläufer des USB-Stick PCs ist der AllWinnerA10 keine schlichte Kopie des Cotton Candy, und das zeigt sich nicht nur im Preis. Gegenüber dem offensichtlichen Vorbild ist die verbaute Cortex A8 CPU mit 1,5 GHZ getaktet, kann dafür aber auch nur auf die Hälfte des Arbeitsspeichers, genauer 512 MB RAM zurückgreifen. In Sachen Grafikleistung nehmen sich die Stick-PCs nichts: Beide greifen auf die MALI 400 GPU zurück. Beiden gemein ist außerdem der MicroSD-Slot, mit dem der 4GB große interne Speicher auf bis zu 32 GB erweitert werden kann, der HDMI-Port sowie die WLAN-Konnektivität, die sich im Fall des AllWinnerA10 allerdings auf die Funkstandards 802.11 b/g beschränkt. Für die Kommunikation mit externen Geräten sorgt der verbaute USB-Port, Bluetooth sucht man vergebens.

Durch die ARM Architektur versteht sich der Stick natürlich auch mit ARM-kompatiblen Linux Ablegern, als Standard wird der Stick aber mit Android 4.0 betrieben. Irgendwo schade ist, dass der Hersteller den Konsumenten zur Verwendung eines HDMI-Kabels zwingt, wenn er den PC an den heimischen Fernseher anschließen will – von einem Stick erwartet man da anderes.

[Übergizmo]

Tags :
  1. ??? wieso, was ist an hdmi so schlecht? es ist klein, überträgt sound, und mit Adapter kann man auch nen DVI-Monitor anschliessen… what’s the matter?

    1. An HDMI selbst ist natürlich nichts verkehrt. Bei einem Gerät in Form eines Sticks hätte ich aber die direkte Verbindung zum TV erwartet, ohne zusätzliches Kabel ;)

      1. Statt HDMI Female HDMI Male oder wie? O.o
        Gut dann kann man das Ding direkt in die buchse haun und das funktioniert bei wahrscheinlich 50% aller verwendeten anzeige geräte ganz gut, aber beim Rest ist wahrscheinlihc kein platz für nen Stick direkt am hdmi port. ich persönlich finde die lösung mit HDMI Female ganz gut. Da kann man sich die Länge des Kabels noch selber aussuchen.

  2. Der Allwinner A10 ist jedoch nicht der Name des Produktes, es ist der Name des verwendeten Prozessors aus chinesischer Produktion mit ARM Lizenz.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising