Autonom: Fischroboter Shaol-1 sucht nach Wasserverschmutzung

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Der Roboterfisch Shaol-1 soll künftig Umweltsünden im Meer aufdecken. Der von mehreren Wissenschaftlern entwickelte Roboter im Fischgewand schwimmt derzeit bereits im Wasser, genauer gesagt im spanischen Hafen Gijon.

Entwickelt wurde der schuppige Unterwasser-Roboter von dem europäischen Gemeinschaftsunternehmen Shoal Konsortium. Das Elektro-Tierchen ist mit Sensoren, Motoren und Mikrochips ausgestattet und geht im Meer auf Patrouille, um dessen Wasserqualität zu überwachen. Der knapp 1,5 Meter lange Roboter namens Shaol-1 kostet rund 25.000 Euro und soll nach einer Testphase für die kommerzielle Nutzung produziert werden. Dadurch wird der einzelne Roboter naturgemäß preiswerter werden. Die Entwickler erhoffen sich eine große Nachfrage seitens der Hafenbehörden aber auch im Bereich der Wasserwirtschaft sieht man Kundenpotiential. Die Fische können beispielsweise Wasserverschmutzungen im Hafenbecken erkennen und melden.

Die Roboter-Fische können via Ultraschall miteinander kommunizieren und dank Infrarotsensoren selbstständig schwimmen sowie die Umgebung kartographieren. Auch den Rückweg zur Basis oder dem Mutterschiff finden sie alleine. Ihr Akku reicht allerdings nur für einen achtstündigen Ausflug. [Molly Oswaks / Andreas Donath]

[Via Reuters, BBC News]

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