Metawatch: Die perfekte Uhr für das iPhone

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Die Meta Watch, eine Internet-Uhr mit Smartphone-Anbindung, wurde in der Hoffnung entwickelt einen neuen Kundenstamm für Smartwatches zu gewinnen. Eine Android-Version steht Entwicklern schon seit letztem Jahr zur Verfügung, nun ist die Uhr auch iOS-kompatibel. Aufmerksamkeit geweckt?

Der große Erfolg der Pebble-Uhr, die auf Kickstarter 10 Millionen US-Dollar abgeräumt hat, beweist, dass das Interesse an Uhren, die mit dem Mobiltelefon in Kontakt stehen, auf jeden Fall präsent ist. Mit der neuen Metawatch von Fossil wird es möglich sein, neue E-Mails und SMS direkt am Handgelenk abzufragen und sich mit zusätzlichen Informationen, wie der aktuellen Wetterlage, via Uhr zu versorgen. Die nötigen Daten bezieht die Metawatch via Bluetooth-Anbindung von dem Smartphone.

Bisher konnten Internet-Uhren leider nicht problemlos mit iPhones zusammenarbeiten. Hintergrundprozesse dürfen bei iOS nämlich nicht per Bluetooth kommunizieren. Das allerdings ist notwendig, damit die Uhr zu jeder Zeit Informationen von seinem zugehörigen Smartphone empfangen und auf das Display bringen kann. Dank iOS 5 und Bluetooth 4, das im iPhone 4S und dem neuen iPad verbaut ist, sind diese Faktoren kein Hindernis mehr.

Die Meta Watch ist als eine offene Plattform konzipiert, mit der Entwickler eigene Anwendungen schreiben können. Außerdem können Nutzer ihre Uhr auf diesem Weg individualisieren und mit Apps und Funktionen ausstatten. Apple hat mit dem iTunes App Store und dem iPhone etwas Ähnliches ja bereits vorgemacht.

Der Bluetooth-4-Modus der Meta Watch funktioniert mit iOS und Android. Die Entwicklerplattform samt Uhr kostet in den USA 200 Dollar (rund 140 Euro) und soll noch diesen Monat erscheinen. Die Uhr aus dem Hause Fossil ist in Schwarz und Weiß erhätlich und beinhaltet einen 3-Achsen-Lagesensor, ein LCD mit 96 x 96 Pixeln sowie einen Lichtsensor. Eine Markteinfügung in Europa ist ebenfalls in Planung.[Andrew Liszewski / Andreas Donath]

[Via Meta Watch]

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  1. Mal abgesehen davon dass es sowas schon gibt (I’m Watch, Pebble), ganz interessant! Mit Jailbreak müsste sich das ganze noch etwas aufbohren lassen.

      1. Ein Trend, den ich irgendwo absolut nicht nachvollziehen kann. Ich meine, der Grundgedanke eines Smartphones war doch möglichst viele zuvor auf unterschiedliche Geräte verteilte Funktionen bequem in einem Gadget unterzubringen, oder nicht? Aus meiner Sicht stellen die Uhren (der Name ist wohl auch nicht mehr wirklich angebracht) daher eher einen Rückschritt dar, der den meisten durch eben diesen Trend-Status noch nicht einmal bewusst ist.

        Die Unterstützung von Apps schafft zwar Raum für Kreativität und Gewinne, macht den Besitz und vorallem die Kombination beider Geräte aber noch zweifelhafter – den Komfort und die Geschwindigkeit mal außer Acht gelassen fehlt den meisten dieser Uhren nämlich nur noch die SIM-Aufnahme, um sich mit Smartphones in Sachen Funktionalität gleichzustellen.

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