Aus einem Rucksack wird eine Ein-Mann-Studio-Beleuchtung

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Für die Kunden ist es oft schwer zu verstehen, wieso Fotografen so viel Geld für ihre Fotos verlangen. Wenn ihr euch in der gleichen oder einer ähnlichen Situation wie Ian Spanier befindet, der kürzlich für ein Shooting engagiert wurde und nicht genügend Geld für einen Assistenten hatte, dann baut euch ebenfalls diese beeindruckende Rucksack-Studioblitz-Kombination.

Der Rucksack ist nichts anderes als ein gewöhnliches LowePro Produkt, das für Fotografen entwickelt wurde, die Aufnahmen von Vögeln und anderen Tieren machen und dafür ein großes Stativ mit in die Wälder nehmen. Doch Ian wollte mehr Freiheit und Flexibilität beim Fotografieren, weshalb er den Rucksack kurzerhand umfunktioniert und mit einem aufladbaren Akku, einem Canon Blitzgerät, einigen Halterungen und einem drahtlosen Funkempfänger ausgestattet hat. Der dazugehörige Diffusor hängt schließlich etwa 13cm über seinem Kopf und er kann in Ruhe seine Models ablichten.

Obwohl das Ganze zugegebenermaßen etwas komisch aussieht, ist es für den Fotografen dennoch sehr nützlich. Besonders die schnelle Anpassung an eine Situation ist dabei sehr von Vorteil. Trotz dem „kleinen“ Helfer konnte Ian seine Arbeitszeit nicht kürzen, doch dafür spart er sich nun das Geld für einen Assistenten. [Andrew Liszewski/Helene Gunin]

[via PetaPixel]

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  1. naja… meines erachtens rechtfertigt der bastel- und schleppaufwand das ergebnis eher weniger: wenn ich meine motive frontal totblitzen will, kann ich das natürlich machen. gutes licht kommt aber in der regel eher schräg von der seite, gerade um konturen zu schaffen, die ein bild lebendiger wirken lassen.

  2. Ja aber Du weisst doch gar nicht, wie er was fotografieren wollte bzw. sollte.

    Das Licht kommt ja auch nicht frontal von vorn, sondern von schräg oben. Es gibt genügend Situationen, wo das richtig gut aussieht.

    Ich find das ne coole Aktion irgendwie.

  3. also ich bin fotograf und keiner dieser eingetrokneten mit so einem fotostudio „lisschen müller“
    sowas geht garnicht wenn man damit sein Lebensunterhalt verdient. Kein Mensch bucht einen mehr wenn man wie ein Hobbyknipser daherkommt.
    Also entweder selber Lampen umstellen oder Assi und dann hoffen das dieser Job zum anfüttern des Kunden dient und der nächste Job endlich Geld bringt.

    Naja und „totblitzen“ mit nem Diffusor geht auch nicht und „gutes Licht“ musst du mir mal erklären…

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