Gewaltige Entlassungswelle bei RIM

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Derzeit scheint bei RIM so einiges nicht zu klappen. Soviel sogar, dass der eine oder andere womöglich ein wenig Mitleid mit dem kanadischen Hersteller entwickelt. Wirklich bemitleiden sollte man jedoch die über 2.000 Mitarbeiter, deren Namen sich auf RIMs neuester gewaltigen Entlassungsliste befinden.

In einem verzweifelten Versuch das derzeit stark angeschlagene Unternehmens wieder profitabel zu machen, greift man bei RIM einmal mehr auf die radikalste Einsparungsmaßnahme zurück, die es für ein Unternehmen gibt. Wie die kanadische Zeitung Globe and Mail aus unternehmensnahen Kreisen berichtet, plant das Management einen massiven Stellenabbau: Weltweit sollen so 2.000 der aktuell rund 16.500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Darunter auch eine größere Anzahl von Führungskräften, wie beispielsweise Senior Vice President Alan Brenner.

Dies ist bereits die zweite große Entlassungswelle bei dem BlackBerry-Hersteller. Bereits im Sommer des letzten Jahres musste das Unternehmen 2.000 Mitarbeiter entlassen. Schuld ist vor allem die niedrige Nachfrage nach den BlackBerry-Geräten: Nur 7 Prozent des weltweiten Smartphone-Umsatzes entfallen auf Geräte von Research in Motion. Hatte das Unternehmen vor dem gewaltigen Einbruch noch mehr als 20.000 Beschäftigte, so sind es nach der kommenden Entlassungswelle nur noch rund 14.500.

[via All Things D]

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