WikiLeaks: Julian Assange hat den Kampf verloren

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Julian Assange hat seinen juristischen Kampf gegen die Auslieferung aus Großbritannien verloren. Dadurch kann er nun problemlos nach Schweden abgeschoben werden, wo er sich den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs stellen muss.

Laut „The Guardian“ hat Englands höchstes Gericht heute entschieden, die Bitte Assanges, auf britischem Boden bleiben zu dürfen, abzulehnen. Richter Philips, einer der zuständigen Richter, erklärte, dass der Fall „nicht leicht zu lösen war“.

Julian Assange selbst war bei der Verkündung nicht anwesend, da er in einem Stau festsaß. Doch das Resultat war für ihn und seine Organisation WikiLeaks wie ein Schlag ins Gesicht. Der „New York Times“ zufolge wird die britische Regierung das Auslieferungsdatum in den nächsten 10 Tagen bekannt geben. Wenn der Tag kommt, wird Assange den schwedischen Behörden übergeben.

Eine Möglichkeit hat der Gründer von WikiLeaks noch: er kann beim „Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ in Straßburg in Berufung gehen. Doch wenn dieses Gericht seinen Fall ablehnt, ist er gezwungen nach Schweden zurückzukehren und sich den Vorwürfen zu stellen. [Jamie Condliffe/Helene Gunin]

[via The Guardian, New York Times]

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  1. vor allem wenn gründer und firma gleichermassen in den dreck gezogen werden, jedoch eins mit dem anderen in diesem fall nichts zu tun hat… wikileaks nach wie vor stellvertretend für alle menschen dieser welt :)

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