Play-a-Grill: Zahnschmuck statt Kopfhöhrer?

Play-a-Grill

Aisen Chacin, eine Studentin der Parsons Designuni, hat ein musikspielendes Mundstück entwickelt, das Knochenleitung zur Übertragung von Schallwellen nutzt: schmerzfrei, kabellos, direkt über die Zähne.

Chacin baute den Prototyp des Play-a-Grill, indem sie zunächst einen Abdruck ihres Gebisses erstellte und das daraus entstandene Wachsmodell mit Teilen eines MP3-Players verband.

Die Vibrationen entstehen durch einen an den Klinkenstecker des MP3-Players angeschlossenen Motor und sind nur hör-, aber nicht spürbar. Der Motor vibriert mit der Frequenz der Musik und die Schwingungen übertragen sich auf die Zähne.

Da der Kiefer sich sehr nahe am Innenohr befindet, schwingen dessen Knochen ebenfalls mit und die Vibration wird als Geräusch wahrgenommen. Diese Technik kombinierte Aisen mit dem als Grills bekannten Zahnschmuck.

Chacin zufolge könne man mit der Methode außerdem eine Art Mund-Lautsprecher erzeugen, wenn die Musik laut genug aufgedreht wird und die konkave Form des Gaumens die Vibrationen wiederhallt. [Time via Creators Project]

[Oliver Schwab / Molly Oswaks]

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  1. Was ist mit Stereo???
    Im prinzip müsste man zwei von den Geräten habe, je auf einer Seite im Mund.
    Aber sowas wie: hör ma was für geiler Song. geht wohl kaum.
    Kenn niemanden der das Ding aus dem Mund des anderen sich reinsteckt :)
    Klingt pervers :)
    Und mit offenem Mund zu sitzen damit die anderen es hören können ist auch komisch :)

  2. Die Zahnspange wird wieder modern;-) Blöd nur, wenn man eins die Fresse poliert bekommt, dann ist der “Gebiß”-Kopfhörer auch hinüber… Jetzt fehlen nur noch die obligatorischen LED-Blinklämpchen, damit neben den Turnschuhen und Klamotten auch noch die Zähne leuchten – ist der Party-Gag 2015!

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