Kindle: Verlag verschandelt eBook „Krieg und Frieden“

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Leo Tolstoy konnte beim Schreiben seines Werkes "Krieg und Frieden" nicht wissen, dass Amazon einen E-Book-Reader namens Kindle auf den Markt bringen wird. Genauso wenig ließ sich erahnen, dass die Konkurrenz einen E-Bookreader namens Nook auf den Markt bringen würde. Der Verleger hätte jedoch ahnen können, dass es keine gute Idee ist, für die Nook-Ausgabe jedes Mal das englische Wort "kindled" durch "nookd" zu ersetzen.

„To kindle“ heißt im englischen soviel wie „entfachen“ und ist ein ganz normales Wort ohne Bezug auf den E-Bookreader von Amazon. Die Firma Superior Formatting Publishing unterlief nach einem Bericht von Ars Technica bei der Bereitstellung des Textes für den Barns und Noble E-Reader Nook ein verhängnissvoller Fehler. Das Buch ist gemeinfrei. Offenbar hatte der Dienstleister irgendwo außerhalb des Haupttextes das Wort Kindle gefunden und es für die Nook-Version durch Suchen und Ersetzen ausgebessert. Dabei wurde mit großer Wahrscheinlichkeit im gesamten Text „kindled“ durch „nooked“ ersetzt. Philip Howard bemerkte den Fehler zuerst und berichtete darüber in seinem Blog. [Mario Aguilar / Andreas Donath]

[Via Ocrkacoke Island Journal, Ars Technica, Dvice, Yahoo]

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  1. Krasse news! Bin aufgeregter als nach dem 11. September. Wisst ihr was mit heute passiert ist? Hab ausversehen eine email abgeschickt in der das wort „circuit“ autocorrected wurde als ir. Cuit. Auch krass oder?

    1. Und genau das passiert, wenn man die Evolution nicht walten lässt und die moderne Medizin ihre Finger im Spiel hat. Die Idioten überleben…

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