Außenspiegel für die Fahrerseite ohne toten Winkel

Außenspiegel

Der Mathematikprofessor Dr. R. Andrew Hicks hat sich die Funktionsweise einer Diskokugel zunutze gemacht, um einen Außenspiegel zu konstruieren, bei dem es keinen toten Winkel geben soll.

Der Professor der Drexel University in Philadelphia verwendete einen speziellen Algorithmus, um den Spiegel mit einem Blickfeld von 45 Grad zu entwickeln (Normale Außenspiegel haben ein Blickfeld zwischen 15 und 17 Grad). Dies soll der Spiegel schaffen, ohne alles zu verzerren oder alle Objekte winzig und weit entfernt wirken zu lassen.

Das Geheimnis hinter dem Spiegel ist seine sorgfältig gefertigte Oberfläche. Sie sieht zwar glatt aus, besteht aber tatsächlich aus zehntausenden winzigen Facetten, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Diese reflektieren das Licht zum Fahrer so, dass dieser eine umfassende Aussicht auf alles hinter und neben dem Auto bekommt.

Das Spiegeldesign wurde gerade erfolgreich patentiert. [Drexel NOW]

[Oliver Schwab / Andrew Liszewski]

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  1. Hm… „Dies soll der Spiegel schaffen, ohne alles zu verzerren oder alle Objekte winzig und weit entfernt wirken zu lassen.“ also wenn ich mir das Bild oben anschaue, dann wird das silberne Auto im Aussenspiegel doch verdammt klein im oberen Prototypen. Im Aussenspiegel ist das Auto ca. 81 Pixel breit. Im Prototypen nur ca. 24 Pixel. Das heisst das Objekt ist auf 30% der Größe geschrumpft. Wenn das nicht winzig ist.
    Aber das ist auch klar, ich kann nicht alles auf der gleichen Fläche darstellen, ohne es kleiner zu machen.

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