Warum manche früher jubeln als andere

Fussball

Die Situation ist vielen Zuschauern der Fußball-EM nur zu gut bekannt: Während der Mittelfeld-Regisseur auf dem eigenen Bildschirm gerade zum tödlichen Pass angesetzt hat, wird in der Kneipe nebenan schon gejubelt. Der Grund sind Verzögerungen bei der Übertragung  des Fernsehsignals, die je nach Format, Standort und Sender durchaus unterschiedlich ausfallen können.

Für den Test von Heise Online in Hannover wurden alle geläufigen Wege für das Signal berücksichtigt. DVB-T kam vom nahen Fernsehturm, die Sat-Schüssel wurde vom Astra-Satelliten versorgt und das Spiel via Kabel lieferte Kabel Deutschland. Auffällig sind vor allem die Unterschiede zwischen ARD und ZDF: Während das Erste im Test über das gute alte analoge Kabel das schnellste Bild lieferte, war die gleiche Technik beim ZDF mit großen Abstand am langsamsten.

Ganz schlecht sieht es übrigens für Nutzer von Streaming-Diensten, etwa zur Darstellung der Spiele auf dem Smartphone aus. Durch die Wandlung und Pufferung des Signals entsteht eine sehr deutliche Zeitverzögerung. So wirklich “Live” ist das Bild damit nicht mehr.

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