Glukose-Brennstoffzellen könnten sich im menschlichen Körper aufladen

Glukose-Brennstoffzelle

Die begrenzte Akkulaufzeit ist der Schwachpunkt mobiler Geräte, ganz besonders aber solcher, die in den menschlichen Körper implantiert wurden. Forscher des MIT haben darum eine mit Glukose betriebene Brennstoffzelle entwickelt.

Die Idee einer solchen Brennstoffzelle wurde bereits in den 1970ern erdacht, kürzliche Forschtschritte in der Siliziumtechnologie ermöglichen nun aber Zellen aus anorganischen Materialien, die auch im Körper funktionieren.

Die Brennstoffzellen werden von einem Platinkatalysator angetrieben, der Elektronen aus den Glukosemolekülen der Rückenmarksflüssigkeit im Gehirn zieht. Die daraus gewonnene Energie beziffert sich auf wenige hundert Mikrowatt, ein Schrittmacher könnte damit also nicht betrieben werden.

Für neuronale Implantate würde der erzeugte Strom aber reichen und so könnten diese Zellen beispielsweise Menschen mit Hirn- oder Rückenmarksverletzungen helfen, wieder mehr Kontrolle über ihren Körper zu erlangen. [MIT News via Fareastgizmos]

[Oliver Schwab / Andrew Liszewski]

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  1. Schade, wenn die Dinger mal genug saft liefern um zu überbrücken, wenn mich meine Karre mal wieder im Stich lässt, wirds interessant ;o)

    1. Weia.. ich stell mir gerade vor, wie Du mit nem Stecker im Po auf den Startknopf drückst und der Rauch aus Deinen Ohren kommt… ich fahr wieder Fahrrad :D

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