Vodafone: Mehr Empfang und Energie fürs Smartphone durch Regenschirm

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Gadgets unterwegs über Solar-Energie zu laden ist sicher alles andere als eine schlechte Idee und zudem gerade groß im Kommen. Was allerdings dabei herauskommt, wenn man die Technik in Marketing-Strategien verpackt, zeigt Vodafone: Der Mobilfunk-Gigant hat einen Regenschirm entwickelt, der Gadgets über Sonnenergie lädt. Die Ironie dabei ist nun wirklich nicht mehr zu verkennen und auch die auf der Oberseite des Schirms angebrachten Antennen zur Verstärkung des Mobilfunk-Signals können darüber nicht wegtäuschen. An und für sich ist es ja auch kein schlechter Plan, zusätzliche Technik in sowieso mitgeführten Gegenständen unterzubringen um Platz und Gewicht zu sparen, erst Recht wenn Konsumenten damit Werbung durch die Gegend tragen. Der Schirm greift aber ordentlich daneben: Bei Sonnenschein sind die wenigsten mit Schirm unterwegs und wenn er doch mal benötigt wird, wars das auch schon wieder mit dem Laden.

Der im Skelett des Schirms untergebrachte Akku zur Speicherung der Sonnenergie vermag an der Fragwürdigkeit des Schirms dann auch nichts mehr zu ändern, schließlich ist die Ersparnis von Gewicht und zusätzlichen Geräten bzw. deren Volumen damit auch wieder Geschichte. Entwickelt wurde das trotz aller Zweifel bereits ersehnte Gadget übrigens von Dr. Kenneth Tong vom University College London, der dem Schirm eine Aufladung von Smartphones innerhalb von 3 Stunden zuspricht, außerdem soll der Empfang im Umkreis von einem Meter spürbar verbessert werden. [Vodafone]

 

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    1. „Bei Sonnenschein sind die wenigsten mit Schirm unterwegs…“ Das schließt Sonnenschirme ein und gesteht dem Schirm zudem einige – wenige – Benutzer zu.

  1. An Gizmo… Bitte recherchiert doch zuerst mal ein bisschen über Solarzellen. Solarzellen brauchen keine direkte Sonneneinstrahlung um Strom zu erzeugen. Es reicht, wenns hell ist.

    Warum sonst hat euer Taschenrechner in eurer Schulzeit auch bei Regen bzw. Lampen funktioniert.

    mfg
    madejackson

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