Canons Mixed-Reality-System erleichtert Designern die Arbeit

CanonMR

Das vor allem für seine Kamera- und Druckerprodukte bekannte japanische Unternehmen Canon hat ein System vorgestellt, welches den Designprozess für Produktdesigner und Ingenieure deutlich erleichtern soll. Eine Brille, die mit zwei Displays sowie zwei Kameras ausgestattet ist, lässt virtuelle, lebensgroße Modelle in der realen Umgebung erscheinen. Mittels eines speziellen Controllers kann man sogar mit den Objekten interagieren.

Damit das System korrekt funktionieren kann, müssen bestimmte Markierungen, ähnlich den QR-Codes, im Raum verteilt werden. Auf diese werden die virtuellen Modelle dann platziert. Ein Designer kann seinen Entwurf dadurch in Lebensgröße und von allen Seiten betrachten, ohne einen physischen Prototypen fertigen zu müssen.

Auch Interaktionen mit den Modellen sind mittels eines speziellen Controllers möglich. In einem Demonstrationsvideo zeigt Canon beispielsweise, wie das Heckfenster eines virtuellen Autos geöffnet oder der Motor aus dem Modell herausgehoben und gedreht werden kann. Außerdem ist es möglich, dass mehrere Personen gleichzeitig das Modell betrachten, um so etwa Einzelheiten oder mögliche Änderungen zu diskutieren. Dies soll sogar über das Internet möglicht sein, wodurch Personen an unteschiedlichen Orten, dasselbe Objekt sehen und damit interagieren können.

Das „Canon Mixed Reality System“ sei vorerst nur für industrielle Anwendungen gedacht. Zukünftig soll das System aber auch im Bildungssystem und im medizinischen Bereich eingesetzt werden.

Was das System kosten wird und ab wann es verfügbar sein wird, hat Canon nicht verraten.

[via golem.de]

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  1. Wie in Frank Schätzings “Limits” da laufen die auch mit solchen Brillen rum! Nur da sind die Brillen aus Glas mit einem durchsichtigem Display, welches so die Gegenstände nur ins Bild einblendet!

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