Südkorea: Farming wird strafbar und Handelsverbot für Spielgegenstände

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In Südkorea gehören Videospiele zum Alltag eines jeden Menschen. Der asiatischen Staat fördert Gaming intensiv, eSport-Turniere werden live im Fernsehen übertragen und einige eSport-Spieler haben einen ähnlichen gesellschaftlichen Rang, wie bei uns Fußballstars. Kein Wunder also, dass sich auch die Politik mit dem Thema beschäftigt und aufgrund des immer größeren Problem des "Farmings", nun ein Handelsverbot für digitale Güter plant.

Farming, also das Erspielen einer Vielzahl virtueller Gegenstände und deren Verkauf für reales Geld, soll in Südkorea noch innerhalb der zweiten Jahreshälfte verboten werden, berichtet die Korea Times. Verschiedene Regierungsvertreter begründen den Schritt damit, dass der Handel zu einer Vielzahl gesellschaftlicher Problemen wie etwa der Jugendkriminalität führe. Außerdem stehe das Farming einer „gesunden Spielkultur“ im Wege.

Auch der Einsatz von Bots, welche in Spielen automatisch Gegenstände erspielen, soll verboten werden. Laut dem Kulturministerium würden durch diese nämlich rund 60 Prozent aller im Internet erhältlichen virtuellen Gegenstände gesammelt werden. Ein Verstoß gegen das im Juli erwartete Gesetz führt laut Korea Times zu einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren und einer Geldstrafe von maximal 50 Millionen Won (rund 34.000 Euro).

[via heise.de]

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  1. 1. Farming spiegelt die echte marktwirtschaft wider- inkl. jugendkriminalität

    2. bis bots (automatisierung von intelligenz) bei uns im echten leben rummarschieren ist es auch nur eine frage der zeit. man sollte sich lieber fragen was man dagegen bzw. mit denen macht.

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