FBI: IPv6 schafft Raum für Online-Kriminalität

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Anfang des Monats begannen große Unternehmen wie Facebook und Google damit, den neuen Standard IPv6 letzten Tests zu unterziehen, um den Start dessen Ende diesen Jahres sicher zu wissen. Trotz aller Notwendigkeit und den Vorteilen haben nicht nur Datenschützer ihre Bedenken gegenüber dem Nachfolger des aktuell eingesetzten IPv4 geäußert: Das FBI fürchtet Spielraum für Online-Kriminalität.Das Problem dabei wäre nicht das Protokoll als solches, sondern viel mehr in der Zuordnung von IPv6 Adressen zu den entsprechenden Geräten. Anders als es noch in Version 4 der Fall war werden die Internet Service Provider nämlich nur noch alle 10-15 Jahre durch die ARIN (American Registry for Internet Numbers) mit neuen Adressen versorgt und dürften daher erkennbar weniger Anreiz verspüren, ihre IP-Datenbanken aktuell zu halten. Als Resultat dessen erfordert das Zurückverfolgen von anvisierten IP-Adressen einen nicht zu verachtenden Mehraufwand, der im schlimmsten Fall sogar ergebnislos bleibt. [Jamie Condliffe / Johannes Geissler]

[CNET via The Verge]

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