Fotografie extrem: Kamera nimmt Bilder mit 960 Megapixeln auf

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Das Rennen um immer höhere Auflösungen fördert hin und wieder auch mal das ein oder andere Extrem zu Tage: An der Duke Universität in Durham wurde nun eine Kamera entwickelt, die mit 98 Linsen, von denen jede Bilder mit einer Auflösung von 14 Megapixeln macht,  erstmals an der Gigapixel Marke kratzt. Das 93 Kilo schwere Gerät ist zwar nicht das erste, das in der Lage ist, Bilder mit derart imensen Auflösungen zu erstellen, wohl aber das erste Exemplar, das die einzelnen Bilder eigenständig und direkt zusammenfügt - bisher waren Aufnahmen dieser Art nur durch das Zusammenführen nacheinander aufgenommene Fotos möglich.

Die mit dem Schwergewicht erstellten Bilder haben es erwartungsgemäß in sich: Ein Objekt von 3,6 Zentimetern lässt sich selbst aus der Entfernung von über einem Kilometer noch gut erkennen. Zum Vergleich: Die Testaufnahme oberhalb bewegt sich zwischen Distanzen von 15 bis 93 Metern. Der Weg ins Smartphone bzw. die eigene Kamera sieht aktuell aber noch steinig aus, abgesehen vom Gewicht ist die Kamera mit Maßen von 76 x 76 x 51 Zentimetern nämlich noch viel zu groß. [Jamie Condliffe / Johannes Geissler]

[Nature]

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  1. „An der Duke Universität in Durham wurde nun eine Kamera entwickelt, die mit 98 Linsen, von denen jede Bilder mit einer Auflösung von 14 Megapixeln macht, erstmals an der Gigapixel Marke kratzt.“

    Was nun, eine Kamera? Linsen können keine Bilder machen und daher ist die 14MP Angabe total unsinning bei dieser. Es ist eher die Rede von 98 Kameras und daher redet man von einem Kameraverbund und keine einzelne Kamera mehr.
    Die 98 Bilder werden am Ende einfach nur zusammenmontiert. Nichts neues.

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