Netz-Protest gegen die GEMA

Gema

Ausnahmsweise einmal nicht im Clinch mit YouTube und anderen Portalen, zieht die GEMA derzeit dennoch den Protest der Netzgemeinde auf sich. Grund ist eine Neuordnung der Gebühren für Musikveranstaltungen ab dem 2013. Besonders größere Diskotheken fürchten auf Basis des Entwurfs in Einzelfällen Preisanstiege von mehr als tausend Prozent.

Ursache für die teilweise enormen Sprünge bei den Abgaben ist eine eigentlich gute Idee der GEMA: Nach dem schon im April 2012 vorgestellten Entwurf sollten die bisher elf verschiedenen Tarife zu lediglich zwei zusammengefasst werden. Man wolle “klar, fair und nachvollziehbar und damit überschaubar für den Nutzer” sein.

Für viele Club-Betreiber steht dahinter allerdings eher eine in einen Schwindel gewickelte Preistreiberei. So machte der Münchener Club Pacha auf der eigenen Facebook-Fanpage mit einem Schaubild auf die teilweise massiv steigenden Kosten aufmerksam. Zuvor hatte sich schon der Dachverband DEHOGA kritisch zum neuen Modell geäußert. Der Protest bündelt sich derweil vor allem auf der dafür eingerichteten Site der Initiative “Kultur Retten“.

[via: Golem.de]

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  1. Die wollen nicht die Kultur retten, die wollen nur dicke Kohle scheffeln diese “Zecken” der Musikindustrie *kotz
    Die GEMA ist genau so überflüssig wie die GEZ, nur sie wollen es nicht wahr haben……

  2. 99% bei der Gema können nichts für diesen Scheiß. Der größte Abzocker ist in Wahrheit die Bundesregierung die die ganze Scheiße hier in Gang setzt. Bisher war der Bund im dritten Gang, aber leider nur um zu überholen und danach in den vierten Gang zu schalten. Das ist erst der Anfang.

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