Forschungsprojekt: Roboter auf dem Weg zum Innenarchitekten

Robotrippin

Forscher der Cornell University haben Ihren Robotern den wichtigsten Aspekt der Einrichtung einer Wohnung beigebracht: Wie werden die Bewohner die Wohnung letztendlich nutzen?

Die Roboter waren bereits in der Lage, Objekte in einem Raum zu platzieren. Hierfür wurden sie mit dem Wissen ausgestattet, wie Objekte in der Regel ausgerichtet werden müssen und wo sie sich typischerweise in Relation zu anderen Objekten befinden.

So schön es ist, wenn der Roboter den Laptop mit der richtigen Seite nach oben platziert, so unschön ist es, wenn er das auf der obersten Reihe eines Bücherregals tut.

Der nächste Schritt war es darum, den Robotern beizubringen, wie Menschen mit den Objekten interagieren. Hierfür lernten sie ein Set „menschlicher Haltungen“ und stellen sich diese nun an allen erdenklichen Orten im Raum vor.

Die Roboter wissen nun beispielsweise, dass Menschen auf einer Couch in der Regel mit dem Gesicht zum Fernseher sitzen, die Fernbedienung sich in Reichweite der Arme befindet und nicht am anderen Ende des Raumes. Die Robo-Innenarchitekten kamen bei diesen Versuchen immerhin schon in 86 Prozent der Fälle auf ein (natürlich subjektiv) sinnvolles Ergebnis. [Cornell University Chronicle via Kurzweil AI]

Fotos: Shutterstock/Kiselev Andrey Valerevich, Cornell Personal Robotics Lab

[Oliver Schwab / Brent Rose]

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