Google+ will Inhalte aus anderen sozialen Netzwerken ziehen

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Venture Beat berichtet, dass  auf Google's I/O Konferenz eine gar nicht so unwichtige Neuerung für das soziale Netzwerk Google + keine Erwähnung fand. Mit Google+ History will der Suchmaschinen-Gigant sein bisher eher schleppend wachsendes Netzwerk mit den Inhalten anderer Netzwerke füllen.

Hinter dem Namen versteckt sich eine API, die es dem Benutzer erlaubt, ältere Beiträge aus den Accounts bei anderen Netzwerken wie Twitter und Foursquare direkt in Google+ zu übertragen.

Der Gedanke dahinter ist so einfach wie dreist: Da das Interesse am eigenen Netzwerk nach wie vor gering ausfällt, mangelt es am wohl wichtigsten Bestandteil eines solchen: Inhalten. History soll dieses Problem nun angehen und verpackt den fast-schon-Diebstahl von Benutzer-generierten Inhalten in einem Bequemlichkeits-Feature.[Jamie Condliffe / Johannes Geissler]

[Venture Beat]

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  1. Was soll daran Diebstahl sein, wenn der User SEINE Inhalte von einer Plattform zur anderen (in diesem Fall Google +) übertragen kann? Die Daten sollten dem User und nicht der Webseite, auf welche er sie bereit stellt gehören.

    1. Deshalb ja auch „fast-schon-Diebstahl“. Mir ging es einfach darum, dass es sich bei den auf diese Weise eingefügten Inhalte nicht um Netzwerk-eigene handelt. Sieh es mal so: Irgendwann berichtet Google über eine gewisse Anzahl aktiver Mitglieder, unter deren Aktivitäten dann in Teilen auch diese Inhalte fallen. Dass die aber nur aus anderen Netzwerken bezogen und nicht explizit im eigenen Netzwerk veröffentlicht wurden wird Google dabei bestimmt nicht erwähnen. Vielleicht sehe ich das zu kleinlich, aber aus meiner Sicht würde sich Google in dem Fall definitiv mit den Inhalten der Konkurrenz rühmen.

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