Sicherheitsrisiko: Drohnen lassen sich hijacken

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In drei Jahren soll der amerikanische Luftraum für den Einsatz ziviler Drohnen geöffnet werden. Wissenschaftler sorgen sich jedoch um Terroranschläge. Die Universität von Texas hat nun demonstriert, wie einfach sich die Drohnen hijacken lassen.

Zum Einsatz kam dabei ein GPS-Spoofer, dessen Anschaffungskosten nur rund 1.000 Euro betragen. Mit dem Gerät ist es möglich, Störsignale auszusenden, die die Informationen der Navigationssatelliten manipulieren. Die irregeleitete Drohne lässt sich auf diesem Weg mit wenig Aufwand unter die Kontrolle des Hackers bringen. Der Hack gelingt, weil zivile Drohnen kein verschlüsseltes GPS-Signal nutzen.

Für den Versuchsleiter Todd Humphreys, Professor an der University of Texas, steht außer Frage, dass eine verbesserte Absicherung der Drohnen zwingend notwendig ist: „Ich möchte nirgends wohnen, wo diese Drohnen den Himmel bevölkern.“ Seiner Einschätzung nach dürften in fünf bis zehn Jahren rund 30.000 zivile Drohnen im US-Luftraum unterwegs sein: „Jede von ihnen könnte zur Waffe werden.“ Das Ergebnis des Versuchs haben Todd Humphreys und sein Forscherteam bereits der Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und dem Heimatschutzministerium (Department Of Homeland Security, DHS) präsentiert.

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